Gemeinsam gut Wohnen in Niederösterreich
Konferenz und Dialogforum
Inklusives und gemeinschaftliches Wohnen
weiter denken, vernetzen und entwickeln
Abschlusskonferenz des Projekts "Gemeinsam gut leben im Schneebergland"
Wie wir künftig wohnen, leben und füreinander Sorge tragen, gehört zu den zentralen Zukunftsfragen für Gemeinden und Regionen in Niederösterreich – insbesondere im ländlichen Raum.
Zum Abschluss des Projekts "Gemeinsam gut leben im Schneebergland" , das sich u. a. auch mit diesen Themen beschäftigt hat, laden wir zu einer Fachkonferenz mit Dialogforum ein.
Dabei sollen Ergebnisse aus dieser und weiteren aktuellen Forschungen präsentiert, vor allem aber auch gemeinsam nach vorne geblickt werden, um inklusives und gemeinschaftliches Wohnen in Niederösterreich voranzubringen.
Eingeladen sind alle relevanten und interessierten Akteur*innen aus Gemeinden, Wohnbau, Sozial- und Pflegebereich, Initiativen, Politik, Verwaltung und Wissenschaft.
Ziel des Dialogforums
- Zentrale Ergebnisse des Projekts "Gemeinsam gut leben im Schneebergland" mit Erkenntnissen anderer Projekte verbinden und in konkrete Handlungsoptionen übersetzen
- Erfahrungen und Perspektiven unterschiedlicher Praxisfelder zusammenführen
- Umsetzungsbedingungen aus kommunaler und regionaler Sicht diskutieren
- Bestehende Lösungsansätze weiterentwickeln
- Kooperationen zwischen relevanten Akteur*innen anbahnen
- Grundlagen für ein stärkere Vernetzung für "Inklusives und gemeinschaftliches Wohnen in NÖ" schaffen
Programm
1. Ankommen, Perspektiven & gemeinsame Einstimmung
Zum Auftakt stehen die Erfahrungen, Beobachtungen und Fragen der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Unterschiedliche Perspektiven aus Gemeinden, Sozialbereich, Architektur, Wohnbau, Forschung, Zivilgesellschaft und Selbstvertretung werden sichtbar gemacht und miteinander in Beziehung gesetzt.
- Ankommen bei Kaffee & informellem Austausch
- Visuelle Frage- und Themenwand
- Kurze Gesprächsformate in wechselnden Kleingruppen
- Perspektivenmapping:
- Was beschäftigt mich aktuell rund um Wohnen in Niederösterreich?
- Wo sehe ich Herausforderungen oder Brüche?
- Welche guten Beispiele oder Hoffnungen kenne ich?
- Welche Fragen möchte ich heute gemeinsam weiterdenken?
Der Einstieg schafft eine gemeinsame Grundlage für die weiteren Gespräche und macht sichtbar, welche Themen, Erfahrungen und Spannungen bereits im Raum vorhanden sind.
2. Impulse aus Praxis und Forschung
Kurzinputs zu konkreten Projekten und Erfahrungen aus Niederösterreich, u. a.:
- Lokale Herausforderungen, innovative Lösungen
Ergebnisse aus dem Projekt "Gemeinsam gut leben im Schneebergland"
Michaela Moser, USTP – University of Applied Sciences St. Pölten, Bgm. Harald Ponweiser, Höflein, Nina Krumböck, Bewohnerin u. a. - Regionale Pilotprojekte als Lern- und Dialogorte – Das Beispiel Tischlerei Melk
Lukas Fürst, Tischlerei Melk - Nachbarschaftsbasierte Unterstützungsstrukturen im ländlichen Raum – analog und digital
Doris Maurer, Initiative NachbarschaftsKultur - Neue Wohn-Konzepte jenseits institutioneller Versorgung
Oliver Koenig, Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten - Gemeinden als Innovationsräume sozialer Infrastruktur
Hannes Heissl (IGW), Bgm. Markus Baier und Ewald Bussek (DEV) – Masterplan Zellerndorf. - Gemeinschaftliche Wohnprojekte als Chancen für Gemeinden
Constance Weiser, Initiative Gemeinsam Bauen & Wohnen
PAUSE
3. Dialogforum: Von der Erkenntnis zur Umsetzung
Arbeit an Thementischen und in Kleingruppen.
Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Arbeit an konkreten Herausforderungen, Hindernissen, Ressourcen und konstruktiven Lösungsansätzen für inklusives und gemeinschaftliches Wohnen in Niederösterreich.
Ziel dieses Formats ist die Formulierung gemeinsamer Anliegen, konkreter nächster Schritte und möglicher Kooperationen
4. Resonanz, Vernetzung & Ausblick
Resonanzstatements aus unterschiedlichen Perspektiven:
- Gemeinden & Regionen
- Bewohner*innen
- Wohnbau & Architektur
- Psychosoziale und Gesundheits-Dienste
- Forschung
- Erfahrungsexpert*innen
Sammlung möglicher nächster Schritte
Ausblick auf den Aufbau eines dauerhaften Netzwerks
"Inklusives Wohnen NÖ"
Abschluss bei informellem Austausch und Vernetzung
Warum Ihre Teilnahme wichtig ist
Gutes gemeinschaftliches und inklusives Wohnen entsteht nicht durch einzelne Projekte, sondern durch das Zusammenspiel von kommunaler Planung, sozialer Infrastruktur, Wohnbau, Finanzierung, zivilgesellschaftlichem Engagement und wissenschaftlicher Begleitung. Gerade Gemeinden und regionale Akteur*innen sind entscheidend, um innovative Ansätze langfristig zu verankern.
Wir freuen uns über viele Teilnehmende aus unterschiedlichen Bereichen:
- Gemeinden (Bürgermeister*innen, Bau- und Sozialreferate, Gemeinderät*innen)
- Bewohner*innen
- Wohnbauträger
- Sozial- und Pflegeorganisationen
- Wohnprojekt-Initiativen
- Landespolitik und Verwaltung
- Forschungseinrichtungen
- Zivilgesellschaftliche Organisationen und Interessensvertretungen