Autumn Summit der European University E³UDRES²
Europäisch lehren und forschen
Menschen verbinden und Europa gestalten: Das sind zwei Ziele unserer European University E³UDRES². Eine gute Gelegenheit dazu brachte vergangene Woche der E³UDRES² Autumn Summit 2026 in Valmiera (Lettland). Er brachte Vertreter*innen von Hochschulen, Forschung, Wirtschaft sowie regionale Akteur*innen in Riga und Valmiera zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Hochschulen und Praxispartner*innen gemeinsam Lehre und Forschung entwickeln können, um auf die realen Herausforderungen in Regionen und in der Arbeitswelt zu reagieren.
Rolle von Hochschulen in einer Zeit großer Veränderung
Unter dem Titel „Collaboration in a Time of Transition“ beschäftigte sich der Summit mit der Rolle von Hochschulen in einer Zeit großer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen. Die Teilnehmer*innen des Summits diskutierten, wie Lernen, Forschung und Zusammenarbeit gestaltet werden müssen, um Menschen auf eine zunehmend komplexe Arbeitswelt vorzubereiten und gleichzeitig regionale Entwicklung zu fördern.
„Vor dem Hintergrund globaler Unsicherheiten und neuer wirtschaftlicher sowie technologischer Herausforderungen gewinnt die europäische Zusammenarbeit weiter an Bedeutung. Europäische Hochschulallianzen wie E³UDRES² schaffen dafür Räume, in denen Wissen und Innovation über Ländergrenzen hinweg zusammengeführt werden“, sagt Gerda Füricht-Fiegl, Leiterin des Kollegiums der USTP.
Lernen an realen Herausforderungen
Ein weiteres zentrales Thema des Summits war das sogenannte Challenge-based Learning. Dabei arbeiten Studierende, Forschende, Lehrende und externe Partner*innen gemeinsam an konkreten Fragestellungen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel ist es, Lernformate zu schaffen, die fachliches Wissen mit praktischer Erfahrung verbinden und zugleich Innovationskraft sowie Problemlösungskompetenz in den Regionen stärken.
Zusammenarbeit mit Regionen
E³UDRES² verfolgt das Ziel, Hochschulen noch stärker mit ihren regionalen Ökosystemen zu vernetzen. Die Partnerhochschulen entwickeln dafür Formate, die Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Organisationen und Lernende aktiv einbinden. Beispiele dafür sind Hackathons, Living Labs oder Innovationszentren, in denen neue Lösungen gemeinsam erarbeitet und erprobt werden.
E³UDRES² in den einzelnen Partner-Hochschulen
Der Summit diente als Plattform für den Austausch von Erfahrungen, Forschungsergebnissen und Best-Practice-Beispielen. Diese Erfahrungen sowie E³UDRES² ganz generell gilt es noch stärker in den jeweiligen Partner-Hochschulen zu verankern. Damit kann sichergestellt werden, dass die gemeinsamen Errungenschaften den Studierenden und Forscher*innen in der gesamten European University Alliance zugutekommen.
Gestärkte Europa-Expertise an der USTP
Genau das ist auch eine der Aufgaben der neuen Academic Director für E³UDRES² an der USTP. Gerda Füricht-Fiegl hat diese Rolle vor kurzem übernommen. In dieser Funktion wird sie die Aktivitäten von E³UDRES² stärker in der Lehre der USTP verankern, etwa durch spezielle Lehrformate.
Füricht-Fiegl trat im Juli 2026 ihre Stelle als Leiterin des Kollegiums der USTP und Acadmic Director für E³UDRES² an der USTP an. Davor leitete Sie mehrere Jahre den englischsprachigen Master-Studiengang „European Studies – Management of EU projects“ an der Hochschule Burgenland. Als ausgewiesene Expertin für Europa-Themen hat sie vor kurzem den neuen Sammelband „Handbook on EU Law-making. A practical Guide“ – herausgegeben von Springer Nature – im EU-Haus in Wien vorgestellt. „Es freut mich in Zukunft meine Erfahrung, Expertise und meine Ideen an der USTP und in E³UDRES² einbringen zu dürfen“, so Füricht-Fiegl abschließend.
Mag. Gabriele Permoser
LeiterinService- und Kompetenzzentrum für Forschung und Kooperation Leiterin
Forschung und Wissenstransfer Service- und Kompetenzzentrum für Forschung und Kooperation
Prof.(FH) Gerda Füricht-Fiegl , MSc PhD
Leiterin des Kollegiums Mitglied Hochschulleitung