DPP4EU 2026: Impulse für digitale Produktpässe
Posterpräsentation von Roman Wurz bei europäischer Fachkonferenz
Von 1.-3. Juni fand in Brüssel die europäische Fachkonferenz DPP4EU 2026 statt - eine hochrangige Konferenzreihe, die sich intensiv mit der Zukunft von Digitalen Produktpässen (DPP) beschäftigt.
Anforderungen & Herausforderungen: Posterpräsentation von Roman Wurz
Auch das Institute for Innovation Systems der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten war bei der Konferenz vertreten: Roman Wurz präsentierte ein Poster zu Digitalen Produktpässen für technische Kunststoffe in elektronischen Produkten. Im Fokus standen akteursspezifische Datenanforderungen sowie praktische Herausforderungen entlang der Wertschöpfungskette – von der Produktkonformität im Upstream bis zur Validierung von Rezyklaten im Downstream.
Daten gezielt nutzbar machen
Die Diskussionen innerhalb der Fachcommunity machten deutlich, dass es bei der Implementierung des DPP nicht nur darum geht, mehr Daten verfügbar zu machen. Entscheidend ist vielmehr, die richtigen Daten so aufzubereiten, dass sie über unterschiedliche Lebenszyklusphasen hinweg sowie für verschiedene Akteur*innen nutzbar sind.
„Der Austausch auf der DPP4EU 2026 hat zentrale Annahmen bestätigt. Digitale Produktpässe müssen entlang des gesamten Lebenszyklus anschlussfähig gedacht werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch dem End-of-Life von Produkten. Während Produktinformationen insbesondere bei Sammlung und Identifikation helfen können, entstehen in den nachgelagerten Prozessschritten neue Informationsbedarfe auf Komponenten- und Materialebene. Genau dort entscheidet sich, ob DPPs auch nachgelagerte Entscheidungen unterstützen können, etwa bei der Schadstoffentfrachtung sowie bei der Bewertung und Nutzung von Sekundärmaterialien.“, so Roman Wurz.
Austausch zwischen Forschung, Praxis und Politik
Die Veranstaltung bot eine wertvolle Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Praxis und Politik und unterstrich die zentrale Rolle von Digitalen Produktpässen für eine nachhaltige und transparente Kreislaufwirtschaft.
Poster von Roman Wurz
Copyright: USTP / Roman Wurz