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EU-Institutionen aus erster Hand

Die neue Kollegiumsleiterin Gerda Füricht-Fiegl zu Gast im Bachelorstudiengang Marketing & Kommunikation

Wie funktioniert die Europäische Union – und warum ist dieses Wissen für angehende Marketing- und Kommunikationsprofis relevant? Mit ihrem Gastvortrag über EU-Institutionen eröffnete Gerda Füricht-Fiegl den Studierenden des Departments Digital Business & Innovation eine europäische Perspektive auf ihr künftiges Berufsfeld.

Erfahrung aus Brüssel und Wien

Die Leiterin des Kollegiums der USTP kennt die europäische Politik auch aus der Kommunikationspraxis: Von 1995 bis 2003 war sie in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission in Brüssel und Wien tätig. Zuletzt betreute sie die Presseagenden des damaligen EU-Kommissars Franz Fischler in Österreich. Diese Erfahrungen verband sie später mit Lehre und Forschung zu politischer Kommunikation und europäischer Integration.

Was Europa mit Marketing und Kommunikation verbindet

Für Studierende von Marketing & Kommunikation bieten EU-Institutionen zahlreiche fachliche Anknüpfungspunkte. Einer davon ist die Öffentlichkeitsarbeit selbst:

  • Komplexe Sachverhalte verständlich aufzubereiten,
  • unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen
  • und Vertrauen aufzubauen,

gehört zu den zentralen Aufgaben institutioneller Kommunikation. Im europäischen Kontext kommen unterschiedliche Sprachen, nationale Perspektiven und politische Interessen hinzu.

Auch für Public Affairs und Interessenvertretung ist das Verständnis europäischer Institutionen wesentlich. Wer Anliegen eines Unternehmens, eines Verbands oder einer zivilgesellschaftlichen Organisation kommunizieren möchte, muss wissen, wie politische Entscheidungen entstehen, welche Akteur*innen beteiligt sind und wo ein sachlich fundierter Dialog ansetzen kann.

Ein weiterer Bezug liegt in den Rahmenbedingungen der Branche: Europäische Entscheidungen prägen zahlreiche Themen des Marketings und der Unternehmenskommunikation – vom Umgang mit personenbezogenen Daten über digitale Plattformen bis zu Verbraucher*inneninteressen. Institutionenwissen hilft dabei, solche Entwicklungen einzuordnen und ihre Bedeutung für die Kommunikationspraxis zu erkennen.

Der Gastvortrag ergänzte damit die sozialwissenschaftliche Perspektive des Studiums um Erfahrungen aus der europäischen Praxis. Er machte zugleich deutlich, warum professionelle Kommunikation auch ein Verständnis für politische Prozesse, gesellschaftliche Interessen und institutionelle Zusammenhänge braucht.

 

 

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FH-Prof. Mag. Kammerzelt Helmut, MAS

FH-Prof. Mag. Helmut Kammerzelt , MAS

Studiengangsleiter Marketing und Kommunikation (BA) Stellvertretender Studiengangsleiter Digital Marketing und Kommunikation (MA) Department Digital Business und Innovation