Insights: Wie tickt die Generation Video?

Die beiden Agenturen Mediaplus und Media1 präsentieren Ergebnisse der bereits zum dritten Mal gemeinsam durchgeführten Videonutzungs-Studie

Sarah Nemec, Senior Strategy & Business Innovation Manager bei Mediaplus Austria und Christoph Auböck, Head of Research bei Media1, präsentierten in der Lehrveranstaltung Digital Marketing II auf Einladung von Barbara Klinser-Kammerzelt die neuesten Ergebnisse der Studie zur TV- und Videonutzung bei den 14 bis 29-Jährigen.

Auch bei diesen lässt sich zunächst differenzieren:

Während die 14 bis 22-Jährigen zur sogenannten Generation Z gehören, werden die 23 bis 29-Jährigen der Generation Y zugeordnet. Und diese unterscheiden sich – auch in Hinblick darauf, wie Videos oder Social Networks genutzt werden.

Klassisches TV ist nicht tot

Lineares Fernsehen spielt nach wie vor eine Rolle, jedoch gibt es kaum noch jemanden in diesen Generationen, der ausschließlich klassisches Fernsehen sieht. Vielmehr werden Zugehörige der Gen Y & Gen Z zu Multinutzer*innen, die sowohl Fernsehen als auch Mediatheken und Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime oder Disney+ nutzen.

Facebook ist (noch) nicht tot

Spannend ist auch die Entwicklung bei der Nutzung von Social Networks.

Bei beiden Generationen ist die Nutzung von Facebook von 2019 auf 2021 gesunken, viel stärker jedoch bei den 14 bis 22-Jährigen. Will man beide erreichen, so ist aktuell Instagram das Netzwerk, auf das man setzen sollte und das bei den bis 29-Jährigen die höchste Nutzung aufweist – gemeinsam mit YouTube, was wiederum die steigende Relevanz von Bewegtbild und Video unterstreicht.

Optimistisch in die Video-Zukunft

Diskutiert wurde mit den Studierenden neben vielen weiteren Ergebnissen der Studie auch, wie sich dies nun in Zukunft entwickeln wird. Klar ist: ganz oft reicht eine klassische TV-Kampagne kaum noch aus, es gilt, integriert zu denken, zu planen und zu optimieren.

Ohne gute Kreation wird jedoch nach wie vor keine Kampagne wirksam sein können.