Internationale Projektwoche in Rumänien
Masterklasse Film & TV setzte sich intensiv mit dem Thema Brand Experience auseinander
Eine intensive Projekt- und Exkursionswoche zum Thema „BrandXperience – Building Meaningful Brand Connections Across Borders“ liegt hinter der Masterklasse Film & TV des Studiengangs Digital Media Production der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten.
Bereits zum fünften Mal nahm die Masterklasse unter der Leitung von Lars Oertel am Blended Intensive Programme (BIP) teil – einer internationalen Kooperation im Rahmen von Erasmus+. Gemeinsam mit Studierenden der Hochschule Mittweida war die USTP dieses Jahr zu Gast an der Babeș-Bolyai-Universität in Cluj-Napoca.
Teilnehmer*innen des BIP in Rumänien | Copyright: Babeș-Bolyai-Universität
Internationale Zusammenarbeit und innovative Lehrmethoden
Blended Intensive Programmes fördern neben der internationalen Studierendenmobilität vor allem innovative Lern- und Lehrmethoden. Aufbauend auf zuvor absolvierten Online-Seminaren arbeiteten Studierende aller drei Hochschulen in internationalen Kleingruppen an ihren eigenen Markenerlebnis-Konzepten. Ergänzt wurde die Projektarbeit durch Fachvorträge, Workshops und Exkursionen.
Vor der Projektwoche in Rumänien standen Online-Vorträge zu den Themen Brands, Branding sowie Rebranding auf dem Programm. Vor Ort erhielten die Teilnehmer*innen zusätzlich Einblick in die Arbeit eines bekannten rumänischen Content Creators und Entrepreneurs.
Mit diesem Wissen ausgestattet, starteten die 37 Studierenden in gemischten Kleingruppen in die praktische Projektphase. Die Aufgabe lautete: "Entwickeln und vermarkten Sie eine brandneue fiktive Marke und erstellen Sie anschließend eine integrierte Kommunikationskampagne, die deren Präsenz und Engagement in Rumänien, Deutschland und Österreich stärkt."
Die Kampagnen mussten dabei folgende Bereiche abdecken:
- Branding und Storytelling
- Kulturelle Anpassung an drei Märkte
- Social-Media-Promotion inklusive Instagram-Live-Präsenz
- Eventkommunikation und Eventplanung
In gemischten Teams entstanden insgesamt sechs unterschiedliche Kommunikationskampagnen für fiktive Marken mit internationaler Zielgruppe.
Projektarbeiten in Kleingruppen, Fachvorträge, Workshops und Exkursionen | Copyright: Babeș-Bolyai-Universität
Zum Abschluss der Woche präsentierten die Studierenden ihre Konzepte vor Expertinnen des deutschsprachigen Studiengangs für Kommunikation, Werbung und PR der Babeș-Bolyai-Universität.
"Eine Besonderheit dieses Austausches ist, dass Studierende des Master-Studiengangs Medienmanagement aus Mittweida, des Master-Studiengangs Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung aus Cluj-Napoca sowie Studierende des Master-Studiengangs Digital Media Production aus St. Pölten gemeinsam Projekte umgesetzt haben", betont Lars Oertel.
Exkursionen und kulturelle Highlights
Neben der intensiven Projektarbeit bot das Programm auch spannende Einblicke in Unternehmen und Kulturinstitutionen. Die Studierenden besuchten unter anderem die Gühring Company, einen der weltweit führenden Hersteller von rotierenden Präzisionswerkzeugen für die Metallzerspanung. Dort erhielten sie Einblicke, wie professionelles Branding in einem internationalen Industrieunternehmen umgesetzt wird, und konnten hochmoderne Produktionsanlagen besichtigen.
Ein weiteres Highlight war der Besuch des Museum of Immersive New Art. Besonders beeindruckend war dort die digitale Interpretation der Werke von Vincent van Gogh mittels moderner Projektionstechnologien.
Stimmen der Teilnehmer*innen
"Die Workshops in Rumänien waren speziell für Social-Media-Interessierte spannend. Die Herangehensweisen an Content-Produktion und Marketing, die die verschiedenen Vortragenden präsentierten, brachten neue Kenntnisse und Ideen für zukünftige Projekte. Die Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen aus Rumänien und Deutschland war durchaus erfolgreich – sowohl in der Kommunikation und im Teamwork als auch in der Präsentation. Ich hoffe durchaus, die Möglichkeit zu bekommen, in Zukunft weiterhin gemeinsam an Projekten zu arbeiten", so Markus Wiesinger.
Auch Andreas Reiberger zieht ein positives Fazit: "Das BIP in Cluj bot eine sehr gelungene Mischung aus intensiver Projektarbeit und kulturellen Einblicken. Es war eine bereichernde Erfahrung, gemeinsam mit internationalen Kolleg*innen an praxisnahen Lösungen zu arbeiten. Die Resultate unserer Projekte können sich wirklich sehen lassen."
Fortsetzung der internationalen Kooperation geplant
"Dies ist nun bereits das fünfte BIP mit diesen starken Hochschulpartnern. Kommendes Jahr ist die USTP wieder Gastgeberin für diese beiden BIP-Partner. Der Termin ist schon fixiert und die Vorbereitungen laufen bereits", erklärt Lars Oertel.