Internationaler Traumakurs abgeschlossen
Studierende des 5. Semesters im Lehrgang "Präklinische Versorgung und Pflege" vertieften sich erfolgreich im Spezialgebiet der Traumaversorgung
Zum Abschluss des 5. Semesters stand für die Studierenden des Lehrgangs „Präklinische Versorgung und Pflege“ an der FH St. Pölten noch die Absolvierung des internationalen Kurses „Pre Hospital Trauma Life Support“ (PHTLS) auf dem Programm. Der Schwerpunkt bei diesem Kurs liegt in der Versorgung von schwerverletzen Patient*innen am Unfallort.
Überlebenskette beginnt am Unfallort
Die adäquate und medizinisch richtige Versorgung am Unfallort, sowie die korrekte und rasche Rettung weg von der Unfallstelle stellen einen wesentlichen Baustein in der Überlebenskette der Patient*innen dar. Dies erhöht die Chance auf ein Überleben ohne Folgeschäden.
Gelernt wurde der richtige Umgang mit dem Spineboard (Rettungsgerät zur Stabilisierung des Patienten bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen) genauso wie die standardisierte Patientenbeurteilung nach dem xABCDE-Schema sowie das richtige Retten eines Verunfallten aus dem Auto.
Pflicht: Antigentests und FFP2-Masken
Herausfordernd kamen heuer die verschärften Sicherheitsmaßnahmen aufgrund der Coronapandemie dazu. Alle Teilnehmer*innen mussten sich zu Kursbeginn einer Antigentestung unterziehen. Auch während des praktischen Trainings war das Tragen einer FFP2-Maske obligatorisch, was den Belastungsfaktor noch einmal ein Stück erhöhte.
Lehrgang Präklinische Versorgung und Pflege
Der absolvierte Spezialkurs bringt die Studierenden wieder einen Schritt weiter in ihrer Lehrgangsausbildung zur „Akademischen Expert*in Präklinische Versorgung und Pflege.“ Trotz des Umstandes, dass der Lehrgang parallel zum regulären Studium der Gesundheits- und Krankenpflege absolviert wird, waren alle Teilnehmer*innen hochmotiviert und konnten nach zwei herausfordernden Kurstagen ins wohlverdiente Wochenende starten.