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Josef Aigner zu Gast in der Ringvorlesung Sozialpolitik

Josef Aigner, emeritierter Professor der Universität Innsbruck, war in der Ringvorlesung "Sozialpolitik in verschiedener Sicht" des Bachelor-Studienganges Soziale Arbeit bei Andrea Rogy und Tom Schmid zu Gast und gab spannende Einblicke in Erklärungsmuster des Zusammenlebens, die Macht des Kapitalismus und patriarchale Entscheidungsstrukturen unserer Gesellschaft aus seiner Sicht als Psychoanalytiker, Psychologe und Pädagoge.

Zahlreiche Hörer*innen und Expert*innen interessierten sich im Hörsaal sowie via Live-Stream besonders für Aigners Ansichten zum bestehenden System der sogenannten Verteilungsgerechtigkeit, narzisstisch geprägten politischen Falschaussagen sowie dem Zusammenhang zwischen der Ökonomisierung aller Lebensbereiche und schleichender Entdemokratisierung.

Die Leiterin des Department Soziales, Katharina Auer-Voigtländer, nutzen Aigners Gastvortrag zu einem eingehenden Gedankenaustausch. In seinen Ausführungen verwies Aigner auch auf sein 2003 erschienenes Buch "Der ferne Vater" in dem er ein Plädoyer für familien- und sozialpolitische Maßnahmen hält, die das Zusammenleben von Kindern mit Vater-Männern auf allen Ebenen einleiten und heute aktueller scheinen als je.

Ringvorlesung zum österreichischen Sozialstaat

In der Ringvorlesung wird den Studierenden die konzeptionelle Sicht auf den österreichischen Sozialstaat aus verschiedenen Perspektiven angeboten.

Als nächste Gäste stehen am 12. Mai 2026 Beate Wimmer-Puchinger,  Expertin für Frauengesundheit und erfahrene klinische Psychologin sowie am 20. Mai 2026 der Präsident des Österreichischen Komitees für Soziale Arbeit (ÖKSA) Michael Opriesnig sowie am 2. Juni der Direktor der Caritas St. Pölten, Hannes Ziselsberger auf dem Programm.

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