Kollaborative Robotik hautnah

Der Studiengang Smart Engineering zu Besuch in der Pilotfabrik Industrie 4.0 der TU Wien

Die Zeit bleibt nicht stehen, das zeigen auch die Entwicklungen in der Industrie. Auf diese Veränderungen spezialisiert sich die TU Wien mit ihrer Pilotfabrik Industrie 4.0. Der Bachelor Studiengang Smart Engineering beschäftigt sich in der Lehrveranstaltung "Human-Machine Interaction" ebenfalls mit diesem Thema und verbrachte am 5. November 2021 den Nachmittag in der Pilotfirma.

Die Zukunft der Produktion

Die Pilotfabrik Industrie 4.0 beschäftigt sich mit intelligenter Produktion. Darunter fällt auch das Thema Robotik, zu dem die Studierenden des 5. Semesters einiges mitnehmen konnten.

"Die Studierenden erhielten zuerst eine allgemeine Einführung in das Thema kollaborationsfähige Robotik", erzählt Lektorin Christina Schmidbauer. "Dazu wurde die digitale Lernplattform Skills.move verwendet. So wurden allgemeine Begriffe zu den Themen Robotik und Cobotik geklärt und auch eine Sicherheitsschulung durchgeführt."

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Im Anschluss an diesen Theorieteil haben die Studierenden schließlich direkt mit den kollaborationsfähigen Robotern eine einfache Aufgabe gelöst. Sie arbeiteten dabei mit Universal Robots UR3e und UR5. So konnten sie in der Praxis sehen, wie das User Interface der Roboter aussieht und wie es funktioniert. Außerdem lernten sie, wie die Roboter programmiert werden können.

Abschließend stand die Auseinandersetzung mit Assistenzsystemen auf dem Programm. Das passive Exoskelett Ottobock-Paexo, Cobot Franka Emika Panda und die Werker-Informationssysteme wurden dabei von den Studierenden anhand eines industriellen Use Cases evaluiert.