„Marketing“-Studentinnen im Board der PRVA-Newcomers
Die beiden Studentinnen Johanna Binder und Caroline Guttmann (beide: Bachelor-Studiengang Marketing & Kommunikation) sind seit Kurzem im Board der „PRVA-Newcomers“, der Nachwuchsorganisation des Public Relations Verbands Austria (PRVA).
Studiengangsleiter Helmut Kammerzelt hat die beiden deshalb zu einem Interview eingeladen.
Johanna Binder und Caroline Guttmann im Interview:
Mit Ihrer Funktion im „PRVA Newcomers“-Board übernehmen Sie bereits früh Verantwortung in einem Fachverband. Was bedeutet das für Sie persönlich?
Binder: Für mich bedeutet diese neue Rolle vor allem eine spannende Herausforderung, an der ich sowohl persönlich als auch fachlich wachsen kann und möchte. Gleichzeitig ist die dazugewonnene Verantwortung eine wertvolle Vorbereitung auf das spätere Berufsleben und ermöglicht einen leichteren Einstieg in das Praktikum und später auch in den ersten Job.
Welche Entwicklungen und Themen in Public Relations (PR) und Kommunikation finden Sie aktuell besonders spannend?
Guttmann: Als Studentin interessiert mich derzeit alles rund um Jobaussichten in der Kommunikationsbranche und im Zuge dessen die Entwicklung von KI.
Gab es im Studium einen „PR“-Moment, in dem Sie gemerkt haben: Genau dafür brenne ich?
Binder: So einen Moment hatte ich während einer Panel-Diskussion im Rahmen unserer ersten PR-Lehrveranstaltung. Zum Thema Krisenkommunikation haben unter anderem die Presseverantwortlichen des FK Austria, Volvo und der ÖBB von ihren praktischen Erfahrungen berichtet. Zu hören, wie strategische Kommunikation innerhalb kürzester Zeit in Krisensituationen zum Einsatz kommt und welche Wirkung sie hat, hat mich besonders begeistert!
Welche Inhalte und Kompetenzen aus dem Studium „Marketing & Kommunikation“ helfen Ihnen jetzt besonders weiter?
Guttmann: Vor allem merke ich, dass mir das Studium das nötige Selbstvertrauen gegeben hat. Ein riesiger Punkt ist dabei die Fachsprache: Während ich zu Anfang noch über Begriffe gestolpert bin, gehören sie jetzt zu meinem Wortschatz. Ich verstehe in Meetings nicht nur Bahnhof, sondern kann auf Augenhöhe mitreden und meine Ideen einbringen.
Welche Bedeutung haben Netzwerke und praktische Erfahrungen Ihrer Meinung nach schon während des Studiums?
Binder: Wir haben schon früh im Studium gelernt, dass Netzwerke und praktische Erfahrungen zum A und O in unserer Branche gehören. Deswegen ist es auch sehr wichtig, schon früh damit zu beginnen, Erfahrungen zu sammeln und Netzwerke aufzubauen. Gerade auch während des Studiums profitiert man enorm von solchen Erfahrungen: Die Inhalte aus den Lehrveranstaltungen können direkt angewendet und gefestigt werden.
Was kann ein Netzwerk wie PRVA Newcomers jungen Talenten bieten?
Guttmann: Meiner Meinung nach ist einer der wertvollsten Aspekte der Aufbau eines breit gefächerten Netzwerks und das Sammeln von praxisnaher Erfahrung. Durch die Teilnahme an Events und die verschiedenen Meetings - sowohl intern als auch im Austausch mit dem PRVA - knüpfen wir wertvolle Kontakte zu Branchenprofis. Diese Begegnungen sind für uns eine großartige Chance, um uns Branchen-Insights und wertvolle Tipps aus erster Hand zu holen.
Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Mitarbeit im Board gesetzt?
Binder: Mein Ziel ist es, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln und einen Beitrag zur Mitgestaltung der PR-Branche zu leisten. Gleichzeitig möchte ich neue Kontakte knüpfen und von den unterschiedlichen Perspektiven und der Expertise anderer profitieren.
Welche Ideen oder Impulse möchten Sie persönlich in das Board einbringen?
Guttmann & Binder: Da wir als neue Mitglieder nun die einzigen noch Studierenden im Board sind, möchten wir vor allem Inhalte für Student*innen einbringen und den Fokus daraufsetzen, wie man einen reibungslosen Einstieg in die Kommunikationsbranche erreichen kann.
Was würden Sie Studierenden raten, die sich ebenfalls über das Studium hinaus engagieren möchten?
Binder: Einfach anfangen! Ganz wichtig ist aber, dass die Leistungen über das Studium hinaus auch Spaß machen. Unabhängig vom Studiengang – es gibt immer mal stressige Phasen, in denen unter dem Strich nicht viel Zeit bleibt. Deswegen sollte das Engagement etwas sein, wofür man gerne Zeit aufbringt und von dem man langfristig etwas mitnehmen kann.
Mit Blick in die Zukunft: Wo möchten Sie beruflich hin, und welchen Beitrag leistet dieses Engagement dazu?
Guttmann: Mein Hauptziel nach Bachelor und Praktikum ist, noch mehr Agenturluft zu schnuppern. Zu sehen, wie die Inhalte des Studiums dann in der Arbeitswelt aufgegriffen werden. Hierbei ist mir der PRVA eine große Hilfe, es ist nicht nur ein Catch im Lebenslauf. Einige Aufgaben, die ich jetzt bereits erlerne, wie das aktive Organisieren von Events oder der Umgang mit Paid Social Media, sind im späteren Berufsleben von großer Bedeutung.
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