Master Soziale Arbeit: Studium, Beruf und Familie
arlt.dialog – Lucia Gschossmann im Gespräch
Das Masterstudium Soziale Arbeit ermöglicht berufsbegleitendes Studieren. Arlt.dialog sprach mit Lucia Gschossmann darüber, wie Studieren, Erwerbsarbeit und Familie gut funktionieren kann.
Was hat dich dazu bewogen, an der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten im Master-Studiengang Soziale Arbeit zu studieren?
Ich bin seit dem Abschluss meines Bachelors berufstätig und habe zunächst eine bewusste Pause vom Studium gemacht. Mit der Zeit habe ich in der Praxis erkannt, wie wichtig es ist, das eigene Wissen zu vertiefen und Kompetenzen weiterzuentwickeln. Deshalb habe ich mich entschieden, den Master zu absolvieren, um meine Arbeit noch fundierter und professioneller gestalten zu können. Die USTP hat mich besonders angesprochen, weil sie eine generalistische Ausbildung bietet. Für mich ist das ein großer Vorteil, weil ich dadurch flexibel bleibe und auch bei einem möglichen Stellenwechsel in unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit tätig sein kann.
Was ist das Besondere am berufsbegleitenden Studium der Sozialen Arbeit in St. Pölten?
Vor allem ist es gut mit dem Beruf vereinbar. Durch die geblockten Präsenzphasen und Selbststudium lässt sich das Studium gut in den Alltag integrieren. Gleichzeitig finde ich es sehr wichtig, dass Theorie und Praxis eng miteinander verbunden sind, weil man das Gelernte direkt im Berufsalltag anwenden kann. Sehr positiv erlebe ich auch, dass die Lehrenden auf Augenhöhe arbeiten. Das schafft eine offene Atmosphäre, in der ein wertschätzender Austausch möglich ist.
Wie unterstützt dich das das Konzept eines berufsbegleitenden Studiums dabei, Care-Arbeit, Erwerbsarbeit und Studium unter einen Hut zu bringen?
Das Konzept des berufsbegleitenden Studiums unterstützt mich sehr, weil es gezielt auf Menschen ausgerichtet ist, die neben dem Studium arbeiten und auch familiäre Verpflichtungen haben. Da ich berufstätig bin und zwei Kinder habe, sind eine gute Struktur und Organisation für mich entscheidend. Durch die geblockten Präsenzphasen und den Anteil an Selbststudium kann ich meine Lernzeiten flexibel planen und an meinen Alltag anpassen. Das gibt mir die Möglichkeit, Beruf, Familie und Studium gut miteinander zu verbinden.
Welche Tipps hast du für Kolleg*innen, die berufstätig sind und Familie haben?
Ich empfehle, sich gut zu organisieren und realistisch zu planen. Gerade wenn man berufstätig ist und Familie hat, ist es wichtig, klare Prioritäten zu setzen und sich feste Zeiten für das Studium einzuplanen. Ein großer Vorteil am Studium in St. Pölten ist, dass die Präsenzzeiten weit im Voraus bekannt sind. Das erleichtert die Planung im Alltag enorm, besonders wenn man Beruf und Familie koordinieren muss. Gleichzeitig finde ich es wichtig, sich nicht zu sehr unter Druck zu setzen und auch auf sich selbst zu achten. Sich bewusst Pausen zu nehmen hilft, langfristig motiviert und belastbar zu bleiben.