Forschung zu KI, Multimedia & digitale Kultur

Starke Präsenz der Forschungsgruppe Media Computing auf internationalen Top-Konferenzen

Die Forschungsgruppe Media Computing der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten hat sich im Herbst 2025 eindrucksvoll auf internationalen Spitzenkonferenzen präsentiert. Mit innovativen Forschungsprojekten in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Multimedia und digitale Kultur unterstreicht die Gruppe ihre starke Rolle in der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft.

Die Forschungsgruppe Media Computing betreibt am IC\M/T Grundlagen- und angewandte Forschung zur Konzeption, Entwicklung und Evaluation von interaktiven Multimedia-Systemen und untersucht die Folgen ihrer Verwendung.

Auszeichnungen und Highlights

ACM Multimedia (27.–31. Oktober 2025)

Das Projekt CounterHelp, eine Web-App zur Förderung digitaler Zivilcourage unter Jugendlichen durch KI-generierte Gegenrede, wurde mit dem Best Interactive Experience Demo Award ausgezeichnet. 

Ebenfalls vorgestellt wurde die Studie A Matter of Time, die mit dem Benchmark-Datensatz TIME10k zeigt, wie Vision-Language-Modelle zeitliche Strukturen erkennen und chronologische "Timelines" abbilden können.

Die Publikationen zum Nachlesen:

Workshop MCHM ’25

Mit CAVIR präsentierte die Gruppe ein VR-basiertes Tool zur kognitiven Diagnostik. Durch Eye-Tracking und Machine Learning konnten kognitive Domänen wie verbales Gedächtnis und Aufmerksamkeit mit 89 % Genauigkeit klassifiziert werden – ein Meilenstein für digitale Biomarker.

Workshop SUMAC ’25 (27. Oktober 2025)

Die Projekte PeuAFleu und Visual Heritage lieferten neue Ansätze zur Analyse und Bewertung kultureller Inhalte. PeuAFleu ermöglicht die transparente Ähnlichkeitsschätzung mittelalterlicher Fleuronnée, während Visual Heritage interpretierbare geometrische Merkmale für ästhetische Analysen nutzt.

Die Publikationen zum Nachlesen:

"Unsere Beiträge zeigen, wie vielfältig und zukunftsorientiert die Forschung in der Media Computing Gruppe an der USTP ist – von digitaler Ethik über KI bis hin zur Kulturerbe-Analyse", betont Forschungsgruppenleiter Matthias Zeppelzauer.