Media-Praxislabor mit HORNBACH
Mediastrategie und -planung unter Realbedingungen
Im „Praxislabor Media- und Kommunikationsplanung" haben Studierende des Bachelorstudiums Marketing & Kommunikation ein Semester lang an einer realen Aufgabenstellung des Projektbaumarkts HORNBACH gearbeitet – und dabei Mediastrategie und -planung von der ersten Analyse bis zur finalen Empfehlung durchgespielt.
Ein Semester Mediaplanung – am echten Kundenbeispiel
Wie plant man eine Kampagne, die Wirkung zeigt? Welche Mediakanäle spielen wann welche Rolle? Und wie viel Budget braucht es eigentlich, um eine Zielgruppe nicht nur zu erreichen, sondern zu bewegen? Genau diesen Fragen sind die Studierenden im 5. Semester des Bachelorstudiums Marketing & Kommunikation im Praxislabor Media- und Kommunikationsplanung im Wintersemester 2025/26 nachgegangen – nicht am Modellbeispiel, sondern an einer realen Aufgabenstellung des Projektbaumarkts HORNBACH.
Unter der Leitung von Oliver Ellinger (COO, Publicis Media) und Tanja Pöltl (Head of Strategy & Business Innovation, Mediaplus Austria) haben die Studierenden in Kleingruppen den gesamten Prozess einer Mediaagentur durchlaufen: Briefing verstehen, Markt und Mitbewerb analysieren, Zielgruppen schärfen, Werbebudget herleiten, Mediastrategie entwickeln und schließlich eine taktische Mediaplanung ableiten.
HORNBACH als Praxispartner
Damit die Aufgabe nicht theoretisch bleibt, hat sich HORNBACH als Praxispartner zur Verfügung gestellt – mit einem echten Briefing, echten Rahmenbedingungen und einer echten Kampagnenaufgabe rund um eine der wichtigsten Phasen im HORNBACH-Jahr: den Frühling.
„In der Theorie ist jede Mediastrategie brillant. In der Realität muss sie einen Kunden überzeugen, ein Budget verantworten und einer Argumentation standhalten. Genau dort standen die Studierenden dieses Semester – und haben klare Empfehlungen geliefert", so Tanja Pöltl, Lektorin an der USTP und Head of Strategy & Business Innovation bei Mediaplus Austria.
„Was in der Mediaplanung zählt, ist die Fähigkeit, Entscheidungen sauber herzuleiten – von der Zielgruppe über den Kanalmix bis zur Budgetlogik. Genau diese Denkweise konnten die Studierenden im Praxislabor an einem realen Case üben. Das ist die beste Vorbereitung auf den Berufseinstieg, die ich kenne", ergänzt Oliver Ellinger, COO Publicis Media und ebenfalls Lehrbeauftragter der Lehrveranstaltung.
Perspektive des Kunden: frischer Blick von außen
Für HORNBACH ist das Praxislabor mehr als ein Gastauftritt in einer Lehrveranstaltung. Der Marketingleiter hat das Briefing persönlich vorgestellt, Rebriefing-Fragen beantwortet und den Gruppen nach Abschluss des Semesters Feedback gegeben.
„Wir erleben es als große Bereicherung, wenn junge Menschen mit frischem Blick auf unsere Kommunikationsaufgaben schauen. Die Studierenden haben sich intensiv mit unserer Markenwelt und unseren Zielgruppen beschäftigt – und Perspektiven eingebracht, die im Tagesgeschäft manchmal untergehen. Das ist genau die Art von Austausch, die wir uns zwischen Hochschule und Praxis wünschen", sagt Johannes Friewald, Leiter Marketing HORNBACH Österreich.
Was die Studierenden mitnehmen
Am Ende des Semesters stand keine reine Präsentationsübung, sondern die konkrete Anwendung erlernter Methoden auf ein reales Business im Vordergrund: eine durchdachte Mediastrategie samt Planung, die vor dem Kunden und der Studiengangsleitung, Helmut Kammerzelt, präsentiert und diskutiert wurde.
Ein herzliches Danke an Johannes Friewald und das Team von HORNBACH Österreich für die Offenheit, die intensive Begleitung und das Vertrauen in unsere Studierenden.