Von Mode bis Eule: SMARTUP Success Stories
Backstage bei smarten St. Pöltner Start-ups
Je 5.000 Euro für neue innovative Start-ups: In ihrer dritten Runde im Februar 2021 vergab die Initiative SMARTUP St. Pölten zur Förderung von Innovation, Unternehmertum und Start-ups gleich drei ihrer begehrten Stipendien.
Eines davon erhielt damals Christina Kuback, ihres Zeichens nachhaltige Modedesignerin aus Sankt Pölten. Unter dem – ihren beiden Großmüttern gewidmeten – Labelnamen ELISIA entwirft die kreative Unternehmerin handgemachte Kleidung und Kleinserien. Oder wie sie es in eigenen Worten auf den Punkt bringt: "Ich biete regional produzierte, zeitlose Damenmode für alle, die nicht mehr 'Made in Bangladesh' auf der Haut tragen wollen."
Wir haben sie knapp zwei Jahre danach besucht, um zu sehen, wie es läuft. Und, Achtung Spoiler: Es läuft sehr gut.
ELISIA: Zeitlose Lieblingsstücke - powered by SMARTUP
Im Rahmen ihrer Gegenbewegung zur Wegwerf-Mode präsentiert Kuback hochwertige Materialien wie Bio-Baumwolle, GOTS-zertifizierte Stoffe und Naturmaterialien – und immer handgemacht in Österreich. Alle ELISIA-Kleidungsstücke werden von der Designerin selbst in St. Pölten genäht.
Dabei war das SMARTUP-Stipendium wesentlich für die rasche Umsetzung von Kubacks Businessplänen: "Die Zusammenarbeit mit SMARTUP und das Stipendium waren ein Game Changer", erzählt sie heute selbst, "denn dadurch waren Investitionen für das Wachstum meiner Marke möglich – und damit für eine Professionalisierung sowie Effizienzsteigerung in der Produktion."

Mit ELISIA bietet Christina Kuback zeitlos schöne Damenmode in echter Handarbeit. © ELISIA Christina Kuback, MA
Mehr Ruhm, mehr Raum
Auch die Möglichkeit, den St. Pöltner Co-Working Space von SMARTUP zu nutzen – und damit mehr Raum für einzelne Produktionsschritte zu haben – empfindet die Designerin und Mutter als sehr wertvoll.
"Darüber hinaus", freut sie sich, "ist über meinen Erhalt des Stipendiums auch medial berichtet worden. Infolgedessen sind dann noch weitere Medienvertreter*innen auf ELISIA aufmerksam geworden."
In Summe war Kubacks Bewerbung für St. Pöltens smartes unternehmerisches Ökosystem ein voller Erfolg: "Das sehr positive Feedback und die neue große Reichweite waren auf jeden Fall noch ein weiterer Anschub für mein Start-up", bekräftigt sie.

Das St. Pöltner Modelabel ELISIA konnte dank des SMARTUP-Stipendiums 2021 voll durchstarten. © ELISIA Christina Kuback, MA
Mit Spaß lernt es sich leichter: Rachel & ihre reimende Eule
Ein wenig anders, doch nicht minder spannend verlief die Bewerbung von Rachel Schmidlechner. Sie reichte bei der 4. SMARTUP-Runde im Juni 2022 ein – und ging zwar ohne Stipendium nach Hause. Aber profitierte dennoch.
Story of an Owl
Die Grundschul-Pädagogin aus dem englischen Devon lebt bereits seit 2006 mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Wachau. Anhand ihrer Erfahrungen als Lehrerin entwickelte sie Bücher für den Englischunterricht von Kindern – in Reimform, weil es sich so leichter und nachhaltiger lernen lässt.
In Zusammenarbeit mit der zweisprachig aufgewachsenen Illustratorin Nadja Grace Bodner sind so mittlerweile fünf verschiedene "Read and Rhyme with Brown Owl"-Bücher erschienen. Auf ihrer Read&rhyme-Website stellt sie außerdem didaktisch-sinnvolles Begleitmaterial sowie Freebies & Downloads zur Verfügung.
Nadja Grace Bodner (links) und Rachel Schmidlechner haben bereits fünf innovative Englisch-Lernbücher für Kinder veröffentlicht. © Rachel Schmidlechner
"Je früher Kinder mit einer Sprache in Berührung kommen, desto natürlicher und einfacher ist es für sie, sie zu lernen. Meine Bücher können Kindern ab drei Jahren vorgelesen – und von jungen Leser*innen ab etwa acht Jahren bereits selbständig gelesen werden."
Die Herangehensweise der engagierten Autorin überzeugt als innovativ und zeitgemäß: "Ich verfolge einen multisensorischen Ansatz", erklärt sie, "meine Unterrichtsmaterialien und Ideen für Vor- und Grundschule fördern Partizipation und Interaktion. So werden die visuellen, auditiven und kinästhetischen Sinne stimuliert, sodass die neue Sprache schneller verinnerlicht werden kann." Und dadurch sind schnelle Fortschritte möglich.

Auch ohne Stipendium brachte die SMARTUP-Teilnahme der Autorin Rachel Schmidlechner eine Menge - wie Businessdenken und Netzwerk. © Amy-Maria Schmidlechner
Benefit auch ohne Stipendium
Zwar zählte Schmidlechner im Vorjahr nicht zu den smarten Stipendiat*innen. Trotzdem profitierte die wortgewandte Sprachenvermittlerin sehr von ihrer SMARTUP-Bewerbung. Wie und warum? Das erzählt sie uns lieber selbst – im folgenden Video:
Ausschreibung 2023
Wer nun Lust bekommen hat, als SMARTUPs next Start-up zum Zug zu kommen, freut sich auf die neue Ausschreibung Anfang 2023 – mit Stipendienvergabe im Frühling 2023.
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- Übrigens: Noch mehr SMARTUP Success Stories gibt es hier.
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