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USTP bringt Europas Talente und Kultur zusammen

Beim E³UDRES² Intensive I Living Lab entwickelten Studierende KI-gestützte Lösungsansätze für reale Challenges von Kulturinstitutionen und Unternehmen

Wie kann Künstliche Intelligenz dazu beitragen, kulturelles Erbe für neue Generationen erlebbar zu machen? Mit dieser Frage beschäftigten sich von 14. bis 18. September rund 100 Studierende beim E³UDRES² Intensive I Living Lab an der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten. In internationalen Teams entwickelten sie innovative Lösungsansätze für konkrete Herausforderungen von Kulturinstitutionen und Unternehmen aus Niederösterreich und Wien. Dabei entstanden neue Ideen für Kulturvermittlung, digitale Angebote und den Zugang jüngerer Zielgruppen zu kulturellem Erbe.

Wie kann KI neue Zugänge zu Kulturangeboten schaffen?

Unter dem Motto „How AI is Influencing Our Cultural Heritage“ brachte die European University Allianz E³UDRES² Studierende aus mehreren europäischen Ländern an die USTP. Eine Woche lang arbeiteten sie in interdisziplinären Teams an realen Fragestellungen aus Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Im Mittelpunkt standen kulturelles Erbe, Digitalisierung und die Frage, wie Künstliche Intelligenz neue Zugänge zu Kulturangeboten schaffen kann.

Die Aufgabenstellungen kamen von fünf renommierten Kulturinstitutionen und Unternehmen aus Niederösterreich und Wien: dem Festspielhaus St. Pölten, Cinema Paradiso St. Pölten, der Wiener Staatsoper, Agrana Zucker Hohenau sowie der Walzengravieranstalt Guntramsdorf. Sie stellten den Studierenden reale Herausforderungen aus ihrer Praxis und erhielten im Gegenzug innovative Ideen und Lösungsansätze.

Die Studierenden besuchten die Walzengravieranstalt Guntramsdorf. Credit: USTP/EUDRES

Internationale Zusammenarbeit für regionale Herausforderungen

Das E³UDRES² Intensive I Living Lab wurde als Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) organisiert und verbindet internationale Mobilität mit praxisorientierter Projektarbeit. Rund 40 Studierende der E³UDRES²-Partnerhochschulen arbeiteten dabei gemeinsam mit rund 60 Studierenden der USTP an konkreten Fragestellungen regionaler Partner.

Die Fragestellungen reichten von neuen Wegen, Kulturangebote für jüngere Zielgruppen attraktiver zu machen, bis zur Frage, wie digitale Technologien und Künstliche Intelligenz kulturelles Erbe zeitgemäß vermitteln können. So entwickelten die Teams Ideen für neue Zugänge zu den Kulturangeboten des Festspielhauses St. Pölten, des Cinema Paradiso und der Wiener Staatsoper. Weitere Challenges beschäftigten sich mit der Vermittlung der Industriegeschichte von Agrana Zucker Hohenau an jüngere Generationen sowie mit neuen Formen des Museumserlebnisses für die Walzengravieranstalt Guntramsdorf.

„Die European University Allianz E³UDRES² bringt Hochschulen aus neun Ländern zusammen. Formate wie das Intensive I Living Lab verbinden diese europäische Perspektive mit konkreten Herausforderungen vor Ort. Die Studierenden arbeiten gemeinsam über Länder- und Fachgrenzen hinweg und entwickeln dabei Lösungen, die neue Perspektiven für regionale Partner eröffnen“, sagt Gabriele Permoser, Leiterin des E³UDRES² Head Office an der USTP.

Von der Challenge zur Lösung

Während der Intensivwoche besuchten die Teams ihre Challenge Owner vor Ort und erhielten direkte Einblicke in die jeweiligen Organisationen. Ergänzt wurde das Programm durch Vernetzungsaktivitäten in St. Pölten und Wien, darunter ein Empfang im St. Pöltner Rathaus sowie Stadtführungen in beiden Städten.

Zum Abschluss präsentierten die internationalen Teams ihre Konzepte an der USTP. Dabei zeigten sie, wie KI und kreative Methoden neue Zugänge zu Kultur und kulturellem Erbe schaffen können. Die Ergebnisse geben den beteiligten Organisationen konkrete Anregungen für die Weiterentwicklung ihrer Angebote und Initiativen.

„Wir freuen uns, dass wir im Rahmen des Intensive I Living Labs mit internationalen Studierenden zusammenarbeiten konnten. Als Kulturbetrieb stellen wir uns laufend neuen Herausforderungen und entwickeln uns stetig weiter. Die Studierenden haben unsere Challenge mit interessantem Input, kreativen Ideen und einem frischen Blick von außen angenommen und bearbeitet. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte“, so Viktoria Schaberger vom Cinema Paradiso.

Über das E³UDRES² Intensive I Living Lab

Das Intensive I Living Lab ist ein Format der European University Allianz E³UDRES² unter der Leitung der USTP. Es bringt Studierende, Lehrende und externe Partner aus verschiedenen europäischen Ländern zusammen, um gemeinsam an realen Problemstellungen zu arbeiten und innovative Lösungen für die Regionen Europas zu entwickeln. Das Format wird als Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) durchgeführt und durch das Erasmus+-Programm der Europäischen Union kofinanziert.