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USTP goes Stanford

Zwei Forschungsprojekte aus St. Pölten beim Advanced Workshop an der Stanford University

Die Stanford University und die Forschungsgruppe von Prof. Scott Delp​ zählen weltweit zu den führenden Forschungsgruppen im Bereich physikbasierter Computersimulation, digitaler Bewegungsanalyse und Biomechanik. Jedes Jahr veranstaltet Stanford einen kompetitiven Advanced Workshop for International Researchers, für den sich Forschende weltweit mit einem konkreten wissenschaftlichen Projekt bewerben können. 

Aus den internationalen Einreichungen werden nur die überzeugendsten Vorhaben ausgewählt. Rund ca. 30 Forschende erhalten schließlich die exklusive Einladung, drei Tage lang intensiv mit dem Stanford-Team vor Ort zusammenzuarbeiten.

Zwei Projekte aus St. Pölten ausgewählt​

Umso erfreulicher ist es, dass die University of Applied Sciences St. Pölten (USTP) beim Workshop im März 2026 gleich mit zwei Projekten rund um die Ganganalyse vertreten war.

Ein Projekt wurde von Djordje Slijepčević​ vom Institute of Creative\Media/Technologies (IC\M/T) gemeinsam mit der Universität Wien vorgestellt. Im Zentrum stand das Projekt ModelCP​, das neue Perspektiven für die modellbasierte Analyse von Bewegungsauffälligkeiten bei Kindern mit Cerebral Parese eröffnet.

Das zweite ausgewählte Projekt PROGRESS wurde von Brian Horsak und Viktoria Quehenberger eingereicht. Gemeinsam mit dem Orthopädischen Spital Speising​ arbeiteten sie an innovativen Ansätzen zur smartphonebasierten Bewegungsanalyse bei Kindern mit Cerebralparese. Ziel ist es, moderne, KI-gestützte Verfahren zu entwickeln, die Bewegungsanalyse künftig einfacher, zugänglicher und alltagsnäher machen.

​Ein besonderer Erfolg

Brian Horsak und Viktoria Quehenberger​ mit großartiger Unterstützung von Djordje Slijepčević​ und Mark Simonlehner wurden vor Ort mit dem “Award for the Biggest Research Discovery" ausgezeichnet. Diese Auszeichnung unterstreicht die hohe wissenschaftliche Qualität des Projekts PROGRESS und die internationale Sichtbarkeit unserer Forschung and der USTP.

Der Erfolg zeigt eindrucksvoll, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit und vielfältig zusammengesetzte Teams für zukunftsweisende Forschung sind. Brian Horsak, Djordje Slijepčević und Viktoria Quehenberger stehen dabei stellvertretend für ein größeres Team an Kolleg*innen, das maßgeblich zum Erfolg der Projekte beigetragen hat, darunter unter anderem Mark Simonlehner, Bernhard Dumphart, Philipp Wegscheider und Philipp Krondorfer.

Starkes Signal für die USTP​

Die Beteiligung an Stanford ist damit nicht nur eine besondere Anerkennung für die einzelnen Forschenden, sondern auch ein starkes Signal für die internationale Forschungsstärke der USTP, insbesondere des Center for Digital Health and Social Innovation (CDHSI), des Instituts für Gesundheitswissenschaften (IGW) und des Institute of Creative\Media/Technologies (IC\M/T).​