Virtuelle Patient*innen in der Lehre
Wie gut fördern sie klinische Kommunikation? Ein Umbrella Review
Effektive klinische Kommunikation ist ein zentraler Bestandteil patient*innenzentrierter Gesundheitsversorgung. Gleichzeitig gewinnen immersive Lerntechnologien wie virtuelle Patient*innen, Virtual Reality und Augmented Reality zunehmend an Bedeutung in der Ausbildung von Gesundheitsberufen.
Doch welches Potenzial bieten diese Technologien tatsächlich für die Entwicklung klinischer Kommunikationsfähigkeiten? Und welche Herausforderungen bestehen bei ihrer Integration in die Lehre?
Lesefreundliche Texte:
Vor diesem Hintergrund untersuchte Matthias Kalmring (IGW) gemeinsam mit den Kolleg*innen Sabine Chmelar, Philipp Greimel, Manuel Kaider, Christoph Lang und Benjamin Roszipal im Rahmen eines interdisziplinären Umbrella Reviews den aktuellen Forschungsstand zu immersiven Lerntechnologien zur Förderung klinischer Kommunikationsfähigkeiten in der gesundheitsbezogenen Hochschullehre.
Die Arbeit fasst die bestehende Evidenz aus systematischen Reviews verschiedener Gesundheitsdisziplinen zusammen und beleuchtet sowohl Potenziale als auch Herausforderungen dieser Technologien. Im Fokus stehen dabei Fragen zur curricularen Integration, zur Qualität der bisherigen Forschung sowie zu zukünftigen Entwicklungs- und Forschungsbedarfen.
Was bedeutet das?
Immersive Lerntechnologien könnten zukünftig eine wichtige Rolle in der Ausbildung klinischer Kommunikationsfähigkeiten einnehmen. Gleichzeitig zeigt sich, dass es weiterhin methodisch hochwertige Forschung braucht, um ihre Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und praktische Anwendbarkeit besser beurteilen zu können.
Den vollständigen Artikel findest du hier: Teaching clinical communication skills through virtual patient-based learning: an umbrella review of systematic reviews | BMC Medical Education | Springer Nature Link