Wie mit Kürzungen im Solidarstaat umgehen?
Studierende und Expert*innen diskutierten auf Einladung der Arbeiterkammer NÖ, der Gewerkschaft GPA und der Hochschule St. Pölten
Wie wichtig ist politisches Engagement in der Arbeit von Sozialarbeiter*innen und Sozialpädago*innen? Im Rahmen der Ringvorlesung "Der Sozialstaat aus verschiedener Sicht" waren Studierende des Bachelor-Studienganges Soziale Arbeit unter der Leitung von Andrea Rogy, Tom Schmid und Barbara Stefan zu Gast in der Arbeiterkammer Niederösterreich.
Am Programm standen Vorträge und Diskussionen rund um den Sparzwang im österreichischen Sozialsystem. Karin Heizmann und Erich Fenninger steckten mit ihren Vorträgen das Feld ab. Sie berichteten, welche Dynamiken aktuellen Politiken zugrunde liegen.

Fishbowl: Was können wir tun?
Höhepunkt der Veranstaltung war eine Fishbowl-Diskussion. Gemeinsam mit Betriebsrät*innen, Gewerkschafter*innen und Forscher*innen diskutierten die Studierenden Handlungsmöglichkeiten für die Einzelnen.
"Die Soziale Arbeit hat den Auftrag, sich für ihre Klient*innen einzusetzen", so FH-Professor Tom Schmid. "Deshalb ist ein politisches Engagement für einen starken Solidarstaat ein wichtiger Teil der sozialarbeiterischen Praxis."
"Wir danken der Arbeiterkammer Niederösterreich und der Gewerkschaft GPA für die Kooperation", ergänzt Andrea Rogy. "Die Studierenden profitieren von den Diskussionen mit Menschen aus der Gewerkschaftsbewegung enorm. Die Enquete ist ein wichtiger Teil der Ringvorlesung zum Sozialsystem in Österreich."
Vorlesungen mit Josef Aigner und Günter Widy
Die Ringvorlesung ist öffentlich. Am 23. April 2026 referiert Professor Josef Aigner von der Universität Innsbruck. Am 4. Mai ist Günter Widy, Leiter des Sozialministeriumsservice NÖ zu Gast.