Raphael: Auslandssemester in Norwegen

IT-Student entdeckt Gjøvik und neue Perspektiven

Raphael fand in Norwegen viele schöne Fotomotive | Fotos: Raphael

„In Norwegen fühlt es sich ganz natürlich an, irgendwo in der Wildnis mit Fremden ins Gespräch zu kommen“, sagt Raphael.
Der 27-Jährige hatte schon zweimal längere Urlaube dort verbracht  – und wusste daher schnell, dass er auch sein Auslandssemester im Norden verbringen möchte: an der NTNU in Gjøvik.

Besonders schön war für ihn, dass seine Frau zeitgleich ihr Auslandssemester in Oslo absolvieren konnte.

Nordlichter stehen bei vielen auf der Bucketlist – für Raphael wurde dieser Moment Wirklichkeit.

„Ich würde ohne zu zögern wieder nach Norwegen gehen, wenn ich die Chance hätte.“

Raphael

Studium in Gjøvik: Überwältigend, aber gut machbar

Raphael studiert  IT Security an der USTP. Im vierten Semester führte ihn sein Weg an die NTNU in Gjøvik, etwa 130 Kilometer nördlich von Oslo.

„Die Fächer waren unglaublich interessant, und ich habe versucht, so viel wie möglich mit den Professor*innen in Kontakt zu treten“, erzählt er.

Von den Studierenden wird erwartet, viel Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen.
„Es gab viele Projekte und Aufgaben, die manchmal überwältigend wirkten, aber letztlich gut zu bewältigen waren.“

In der norwegischen Natur entstehen Gespräche oft ganz unkompliziert.

Neue Perspektiven entdecken

Die ersten zwei Wochen waren für Raphael eine Umstellung, „weil alles so neu war“. Kontakte in der Unterkunft zu knüpfen, fiel ihm anfangs nicht immer leicht.

Die Einführungsveranstaltungen halfen ihm sehr: Dort bekam er praktische Infos zum Leben in Norwegen und traf andere internationale Studierende.

Eine Sache überraschte ihn besonders:
„Ich hätte gerne früher gewusst, wie zurückhaltend norwegische Studierende sind – vor allem im IT‑Bereich. Sie beantworten selten Fragen der Professor*innen, was ich ungewohnt fand und wodurch der Unterricht manchmal etwas monoton war.“

Campusleben in Norwegen: Raphaels Tipps

Sein wichtigster Tipp für zukünftige Studierende:
„Unbedingt in einem Wohnheim in Campusnähe wohnen. Wer weiter entfernt lebt, verpasst oft Aktivitäten, weil die meisten internationalen Studierenden nahe an der Universität wohnen.“

Norwegen bot Raphael viele Gelegenheiten, seine Leidenschaft fürs Fotografieren auszuleben.

Dein Auslandssemester – wo Lernen zur Erfahrung wird

Für Raphael war sein Semester in Norwegen nicht nur eine akademische Erfahrung, sondern auch ein persönliches Abenteuer, das ihn geprägt und seinen Horizont erweitert hat.

„Viele schließen dabei Freundschaften fürs Leben“, sagt Niamh, International Mobility Coordinator. Sie begleitet jährlich rund hundert Studierende ins Ausland – und unterstützt auch dich gern auf deinem Weg ins Auslandssemester.

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