Interdisziplinär, international, interkulturell, innovativ und intensiv: Das interdisziplinäre Lab (iLab) heißt Studierende
aus verschiedenen Studienrichtungen
mit Pioniergeist willkommen,
die Freude daran haben, ein Semester lang Lösungen für gesellschaftlich relevante Challenges (mit Bezug zu den SDGs) zu entwickeln, um einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.
Interessiert?
Von der Konzepterstellung bis zur Entwicklung von Prototypen: Unter der Anleitung von Labmastern und Coaches arbeiten Sie in internationalen Teams praxisnah und selbstorganisiert an diesen Challenges. Durch den auf Design Thinking basierenden Prozess und den einzigartigen Lernansatz erwerben Sie wichtige Fähigkeiten, die Sie auf die Zukunft vorbereiten.
Das iLab können Sie anstelle eines regulären Semesters im Rahmen Ihres Mobilitätsfensters absolvieren.
Unterschiedliche Disziplinen und Nationen
Unterschiedliche Disziplinen und Nationen
Sie arbeiten mit Studierenden verschiedenster Fachrichtungen und unterschiedlichem kulturellem Hintergrund zusammen.
Englisch als Arbeitssprache
Englisch als Arbeitssprache
Sie festigen und erweitern Ihre Sprachkompetenz durch das englischsprachige Arbeitssetting.
Gesellschaftlich relevante Challenges
Gesellschaftlich relevante Challenges
Finden Sie Lösungen für aktuelle komplexe Herausforderungen (basierend auf den SDGs)
Selbstorganisierte Teams
Selbstorganisierte Teams
Sie arbeiten täglich, selbstbestimmt mit Ihrem Team.
Support durch Labmaster und Coaches
Support durch Labmaster und Coaches
Sie werden im iLab von Beginn an professionell begleitet und unterstützt.
24/7 Offices
24/7 Offices
Ihnen stehen eigene Officeräume mit entsprechender Ausstattung für das gesamte Semester zur Verfügung.
Future Skills
Future Skills
Das Lernsetting im iLab ermöglicht Ihnen praxisnah wichtige Skills für die Zukunft zu erwerben und zu stärken.
iLab Prozess
Von der Challenge zur Lösung
Finden Sie Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen!
Im iLab tauchen Sie in einen menschenzentrierten Gestaltungsprozess ein.
Dabei durchlaufen Sie zwei aufeinander aufbauende Phasen:
In der Konzeptentwicklungsphase erforschen Sie die Anforderungen und Bedürfnisse der von der Challenge betroffenen Menschen. Ziel ist es, die zugrunde liegenden Ursachen zu erkennen und erste Lösungsideen und Prototypen zu entwerfen.
In der Produktentwicklungsphase erarbeiten Sie eine Lösung, die nicht nur bedürfnisorientiert ist, sondern auch technisch umsetzbar, zukunftsfähig und für die Anwender*innen wertvoll.
2 Gates auf dem Weg zum Konzept
Im Prozess absolvieren Sie 2 Gates. Im Rahmen dieser Entscheidungssituationen dürfen Sie mit Ihrem Team Ihre neu definierte Problemstellung sowie im Gate 2 Ihre erarbeitete Lösungsidee und Ihren Prototypen einer Jury aus verschiedenen Berufsfeldern vorstellen. Dabei erhalten Sie Fragestellungen sowie konstruktives Feedback, um Ihr Konzept weiterzuentwickeln oder Ihre Ansätze zu überdenken.
Diese Gates entscheiden, welche Teams mit ihren Challenges im Prozess weiterkommen oder ausscheiden. So gibt es nach den Gates (1 & 2) neue Formierungen der Teams, die in den neuen Teamkonstellationen weiter an den verbliebenen Challenges arbeiten.
Drei Sprints – eine Lösung
In drei Sprints entwickeln die neu formierten Teams Schritt für Schritt eine Lösung für ihre Challenge. Dabei arbeiten sie mit Methoden des agilen Projektmanagements – etwa Scrum und Kanban – und orientieren sich an den Prinzipien Transparenz, Überprüfung und Anpassung. Nach jedem Sprint folgt ein Review: Die Teams präsentieren ihren Zwischenstand, erhalten Feedback und integrieren dieses in die nächste Iteration. Am Ende des Semester zeigen sie, was sie gemeinsam geschaffen haben – ihr finales Produkt.
Skills / Kompetenzerwerb
Auf persönlicher Ebene
(Weiter-)Entwicklung fachspezifischer Kompetenzen sowie sogenannter Soft-Skills
Das iLab fördert Ihre Eigenständigkeit und Ihr Selbstmanagement. In persönlichen Coaching-Gesprächen erarbeiten und reflektieren Sie Ihre persönlichen Lernziele.
In heterogenen Settings und mit divergenten Personengruppen schulen Sie mittels Reflexionsdialogen Ihre Gesprächskompetenzen und Reflexionsfähigkeiten. In diesem Zusammenhang arbeiten Sie an einem Learning Blog, der Sie das ganze Semester über begleitet, und in dem Sie projektbezogene sowie individuellen Herausforderungen und Lösungsansätze im Peersetting beleuchten, um aus diesen zu lernen.
wie Sie diese in positiver Art und Weise gestalten können
und so voneinander profitieren können.
Daher liegt auch ein wesentlicher Fokus des iLab auf dem Teamkontext. Durch die bewusst herbeigeführten Veränderungen in den Team-Zusammensetzungen (jeweils nach den Decision Gates), durchlaufen Sie mehrfach diverse Teamentwicklungsphasen. Speziell wenn sich Teams neu formieren, werden Sie durch Teambuilding-Maßnahmen (wie bspw. Outdoor-Teambuildings) und Tutoring begleitet. In weiterer Folge bieten Feedback- sowie Coaching-Gespräche die Möglichkeit zur Reflexion und Lösungsfindung in herausfordernden Situationen.
Auf Projekt Ebene
Von der Challenge zur Lösung
Im iLab arbeiten Sie auf Projektebene mit dem Design Thinking Ansatz – um komplexe, gesellschaftlich relevante Herausforderungen in realisierbare Lösungen zu übersetzen. In einem dreitägigen Bootcamp lernen Sie den Prozess kennen und wenden kreative Methoden direkt auf Ihre Challenge an.
Coaches aus verschiedenen Departments begleiten Sie durch die Konzeptionsphase. Ergänzt wird dieser Prozess durch ein zweitägiges Business Design Bootcamp sowie Sessions zu Pitching und Storytelling.
Vom Konzept zur Umsetzung
Ihr Konzept bildet die Grundlage. Gemeinsam mit Ihrem Team entwickeln Sie daraus in drei Sprint ein Produkt als Lösung für ihre Challenge. Zu Beginn der Produktentwicklung definieren Sie ein Minimum Viable Product (MVP), das Sie im Laufe der Sprints konkretisieren.
Im agilen Projektmanagement-Bootcamp erwerben Sie grundlegendes Wissen über die Frameworks Scrum und Kanban – wenden es direkt in der Produktentwicklung an und vertiefen es mit Unterstützung des Lab Masters.
Coaches aus verschiedenen Fachbereichen unterstützen Sie, das Ziel zu erreichen.
Future Skills entwickeln
Welche Fähigkeiten und Skills benötigen zukünftige Hochschulabsolvent*innen für Jobs, welche möglicherweise erst entstehen werden?
Als Future Skills werden jene Fähigkeiten bezeichnet, die es Absolvent*innen von Hochschulen ermöglichen, die Herausforderungen der Zukunft bestmöglich zu meistern. Im Rahmen des iLabs werden diese Future Skills auf allen drei Ebenen integrativ und praxisnahe vermittelt und gefördert.
Good to Know
Sie können auch Bachelor- und Masterarbeiten im Rahmen des iLab verfassen. Beispiele?Diese Bachelor- und Masterarbeiten sind im Rahmen des iLab entstanden.
Wie man ein Team mit so verschiedenen Skillsets koordiniert und die Skills gut nutzen kann, das war für Orin sehr wichtig.
Die Sozialarbeiterin aus Antwerpen spricht im Podcast über ihre Erfahrungen im Rahmen der Projektarbeit und gibt Einblicke in das „Green Den“-Projekt, welches sie gemeinsam mit ihrer Gruppe zum Thema „United Nations global development goals“ entwickelt hat.
Copyright: Orin D’Hauwer, USTP – University of Applied Sciences St. Pölten
Sara Velasco Basurto entwickelte ein Videospiel, das Mobbing thematisiert
Die Folgen von Mobbing verstehen
„Wir haben ein Videospiel entwickelt, das Jugendlichen auf spielerische Weise hilft, die Folgen von Mobbing zu verstehen“, erklärt Sara Velasco Basurto. Mit ihren unterschiedlichen fachlichen und nationalen Hintergründen entwickelte das Team über die Projektlaufzeit von einem Semester ein Videospiel.
„Es war im iLab sehr ähnlich wie in einem internationalen Unternehmen mit all den unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zu arbeiten. Ich habe viel über mich selbst gelernt und neben meinem Fachgebiet auch meine Soft Skills verbessert“, erzählt die Produktdesignerin.
Gruppenfoto der Incoming Studierenden | Copyright: Anet Chladkova
Martin Kazík konzipierte ein System, das Bewegung und lokale Unternehmen stärkt
Echte Lösungen für echte Probleme
„Durch Spazieren, Joggen oder Radfahren in und rund um St. Pölten werden Punkte gesammelt, die als Vergünstigung in teilnehmenden Geschäften eingelöst werden können. Somit entsteht eine Win-win-Situation für die Einzelpersonen und kleine Geschäfte, die auf Laufkundschaft angewiesen sind“, erklärt Marketing- und Kommunikationsexperte Martin Kazík.
Studierende in der GreenDen, die Orin D'Hower mit ihrem Team im iLab entwickelt hat | Copyright: Orin D'Hower
Team
Doris Kantauer
Projekt Ebene
Doris Kantauer ist Referentin der Geschäftsführung für Digitalisierung und im Rahmen des iLabs für die Projekt-Ebene hauptverantwortlich.
"Das iLab ermöglicht durch den Challenge Based Learning Ansatz eine einzigartige Lernerfahrung, die von vielen iLab-Studierenden als transformativ reflektiert wird. Ich persönlich erlebe es als Privileg und erfüllend, Studierende unterschiedlicher Disziplinen bei ihrer Learning Journey und Entwicklung von Future Skills zu unterstützen."
Christina Tanzer
Lab-Management & Team Aktivitäten
Christina Tanzer ist Fachverantwortliche für FH-weite Angebote für Studierende und im Rahmen des iLabs für das Labmanagement und die Team Activities verantwortlich.
"Das iLab öffnet den Blick über den Tellerrand und ermöglicht gleichzeitig eine neue Perspektive auf die eigene Disziplin. Es bietet eine einzigartige Chance, den Stellenwert des eigenen Beitrags zu erkennen, das Know-how der Teammitglieder einzubinden und so gemeinsam kreative Lösungsansätze zu entwickeln. Teamwork in all seinen Facetten ist Dreh- und Angelpunkt vom ersten Tag an."
Marina Tomic Hensel
Persönliche Ebene
Marina Tomic Hensel ist Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin und Soziologin. Sie ist Dozentin am Department für Soziales und im Rahmen des iLabs für Personal Development auf individueller Ebene verantwortlich.
“Das iLab bietet die Möglichkeit, sich nicht nur fachlich und im Team weiterzuentwickeln, sondern auch auf einem persönlichen Level. Es schafft einen Raum sich aktiv einzubringen und die eigenen Kompetenzen und Potenziale zu stärken bzw. neue zu entdecken.”
Enric Torras
Team Ebene
Enric Torras ist Sozialarbeiter, FH-Lektor und im Rahmen des iLabs für Communication, Collaboration and Team Development auf Team Ebene verantwortlich.
"Im iLab können Studierende ihre Fähigkeiten ausprobieren und weiterentwickeln, während sie reale Herausforderungen in interdisziplinären Teams bearbeiten. Es ist spannend, sie aus sozialwissenschaftlicher Sicht in ihrer Dynamik und ihren Entwicklungsphasen zu begleiten. Als ehemaliger iLab-Teilnehmer weiß ich: Das iLab ist das, was man selbst daraus macht – eine intensive und persönliche Lernerfahrung."
Fürs iLab bewerben
Das Bewerbung für das iLab im Wintersemester 2025/26 ist bereits abgeschlossen.
Studierende der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten
Sie können das iLab anstelle eines regulären Semesters im Rahmen ihres Mobilitätsfensters absolvieren.
Voraussetzung: Sie sind Bachelor oder Master Studierende*r der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten bei uns. Dann ist das iLab ab dem 3. Semester anstelle eines regulären Semesters wählbar.