So viele Bahntechnologie-Studierende wie noch nie
Über 100 Studienanfänger*innen und insgesamt 220 Studierende besuchten heuer das traditionelle Semesteropening der Bahntechnologie Studiengänge
Mit einem Rekord starteten die drei Bahntechnologie Studiengänge beim Semesteropening am 11. September 2026 in das neue Studienjahr. Über 100 Studienanfänger*innen und insgesamt 220 Studierende der Studiengänge Bachelor Bahntechnologie und Mobilität sowie Schienenfahrzeugtechnologie, als auch dem Master Bahntechnologie und Management von Bahnsystemen kamen zum Semesterauftakt mit einem Fachvortrag der Niederösterreich Bahnen. Beim anschließenden Get together bestand ausreichend Gelegenheit, sich kennenzulernen bzw. das Wiedersehen zu feiern.
Niederösterreich Bahnen
Barbara Komarek, Geschäftsführerin der Niederösterreich Bahnen und Johannes Schendl, Leiter Infrastruktur Betriebsführung der Niederösterreich Bahnen boten in ihrem Fachvortrag einen Einblick in die Unternehmensstruktur und Aufgabenbereiche der Niederösterreich Bahnen und der NÖVOG.

Ein besonderer Schwerpunkt in der Vorstellung waren die unterschiedlichen Bahnen des Unternehmens. Die Vielfalt besteht einerseits technisch durch unterschiedliche Spurweiten von 760/1000/1435 mm oder die Antriebstechnologie Elektro/Diesel/Dampf, die unterschiedlichen Verkehrszwecke vom täglichen Schüler*innenverkehr in Waidhofen an der Ybbs bis zum stark saisonalen Ausflugsverkehr auf den Schneeberg. Rechtliche Herausforderungen bringen z.B. unterschiedllche Betriebsvorschriften auf Schmal- und Normalspurbahnen oder Einschränkungen bei baulichen Maßnahmen durch den UNESCO-Weltkulturerbestatus der Wachau. Infrastrukturelle Schwerpunkte sind die laufende Instandhaltung der 251 Streckenkilometer, Bahnhofsmodernisierungen wie in Mariazell aber auch das Management der immer häufiger auftretenden Naturgefahren.
Enge Zusammenarbeit
Zwischen der NÖVOG und dem Department Bahntechnologie und Mobilität an der Hochschule St. Pölten besteht eine langjährige Kooperation. Lehrende der NÖVOG bringen ihre Expertise im Freizeit und Tourismusverkehr in den Unterricht ein, in Forschungsprojekten werden bspw. alternative, klimafreundliche Antriebe für Dieselstrecken untersucht und Exkursionen in das Betriebszentrum Laubenbachmühle bieten Einblicke in moderne Betriebssteuerungsverfahren auf Regionalbahnen. Das breite Tätigkeitsfeld bietet auch viele Möglichkeiten für Berufspraktika und viele Studierende haben über diesen Weg einen fixen Job gefunden.

Bahn: Top-Berufsaussichten
Das hohe Interesse an den Bahntechnologie Studiengängen freut auch Departmentleiter Frank Michelberger: "Dass immer mehr Menschen eine akademische Karriere in der Bahnbranche machen wollen, ist ein Zeichen dafür, dass die Bahnbranche als Arbeitgeber attraktiv und vor allem auch zukunftssicher ist. Es ist aber auch ein Zeichen dafür, dass unsere Studiengänge den perfekten Einstieg dafür bieten. Mit dem neuen Bachelor Schienenfahrzeugtechnologie gehen wir heuer in den zweiten Durchgang. Er erleichtert den Berufseinstieg nochmals, weil schon während des dualen Studiums Praxisprojekte in Unternehmen absolviert werden. Damit werden schon früh die richtigen Weichen gestellt!"
Die Veranstaltung wurde unterstützt durch:
