Student Talk: Meet Felix Hüttenbrenner
Der Student gibt persönliche Einblicke in seinen Studienalltag im berufsbegleitenden Masterstudium Digital Business Communications
Felix Hüttenbrenner ist Student im 3. Semester des berufsbegleitenden Master-Studiengangs Digital Business Communications. Er ist als Werkstudent im Bereich Business Development & Communications bei Raiffeisen Capital Management tätig.
Was hast du vor dem Master gemacht – und warum hast du dich entschieden, einen berufsbegleitenden Master zu beginnen?
Bevor ich das berufsbegleitende Masterstudium Digital Business Communications begonnen habe, habe ich meinen Bachelor in Umweltsystemwissenschaften mit Schwerpunkt BWL an der Universität Graz absolviert. Schon damals war es mir wichtig, nicht nur theoretisches Wissen aus Büchern mitzunehmen, sondern auch zu verstehen, wie dieses Wissen im tatsächlichen Unternehmenskontext angewendet wird. Im Master wollte ich deshalb Praxiseinblicke gewinnen, die über einzelne Praktika hinausgehen. Durch meine Werkstudentenstelle im Bereich Business Development & Communications bei Raiffeisen Capital Management habe ich nun die Möglichkeit, parallel zum Studium täglich mitzuerleben, wie Finanzinformationen kommunikativ aufbereitet und für unterschiedliche Zielgruppen verständlich vermittelt werden.
Was hat dich überzeugt, dich ausgerechnet für den Master Digital Business Communications zu bewerben?
Überzeugt hat mich vor allem der besondere Fokus des Studiums auf Kapitalmarkt- und Finanzkommunikation. Viele der Lehrenden kommen direkt aus der Praxis und bringen dadurch nicht nur fachliches Wissen, sondern auch viel Erfahrung aus ihrem Berufsalltag mit. Das schafft einen sehr realistischen Einblick in typische Problemstellungen und Herausforderungen, mit denen man später selbst konfrontiert sein kann. Auch der Besuch verschiedener Fachkonferenzen und die Möglichkeit, das Gelernte direkt im Rahmen von Case Studies mit Unternehmen und Agenturen anzuwenden, sind für mich große Pluspunkte.
Gab es bisher besondere Momente, Lehrveranstaltungen oder Projekte, die dich begeistert oder überrascht haben?
Ein echtes Highlight war für mich die Möglichkeit, am Geschäftsberichte-Symposium in Zürich teilzunehmen und dort an einem Vortrag zur Gestaltung von Kapitalmarktkommunikation für eine neue Generation von Investor*innen mitzuwirken. Ebenfalls besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) an der Haute École EPHEC in Brüssel. Neben spannenden Inputs zur Gestaltung effektiver Dashboards war vor allem der Austausch mit Studierenden aus ganz Europa eine tolle Erfahrung, bei der der Spaß definitiv auch nicht zu kurz kam.

Copyright: Privat

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Welche Inhalte oder Kompetenzen aus dem Studium konntest du schon konkret in deinem Job anwenden?
Ein Thema, das mir sowohl im Studium als auch im Berufsalltag immer häufiger begegnet, ist digitale Barrierefreiheit. Durch neue gesetzliche Anforderungen, aber auch durch technologische Entwicklungen wie KI, wird es zunehmend wichtiger, digitale Inhalte so aufzubereiten, dass sie für möglichst viele Menschen und auch für Maschinen zugänglich und verständlich sind. Dieses Wissen kann ich auch beruflich bei der Erstellung von Produkt- und Marktunterlagen bereits sehr konkret anwenden.
Das Studium ist berufsbegleitend. Das erfordert viel Organisation. Wie gelingt es dir, Arbeit, Studium und Privatleben unter einen Hut zu bringen?
Mir hilft es sehr, Dinge aufzuschreiben und mir klare Strukturen zu schaffen, um auch in stressigen Phasen einen kühlen Kopf zu bewahren. Jedes To-do bekommt bei mir einen festen Platz im Kalender. So bleibt mein Kopf frei und ich kann mich immer auf das konzentrieren, was jetzt gerade ansteht.
Welche Rolle spielen deine Mitstudierenden und Lehrenden für dich? Was bedeutet das Netzwerk für deinen Studienalltag?
Der Austausch mit meinen Mitstudierenden ist das, was ich am Studium am meisten schätze. Gerade weil viele nebenbei in unterschiedlichen Unternehmen und Bereichen arbeiten, bekommt man in Gesprächen oft ganz andere Perspektiven auf Themen, als man sie allein aus einer Lehrveranstaltung mitnehmen würde. Gleichzeitig entstehen dabei tolle Freundschaften und gerade in intensiven Phasen ist es super wertvoll, sich gegenseitig zu unterstützen. So werden aus knappen Deadlines oft gemeinsame Geschichten, über die man später gerne lacht.
Wem würdest du das Masterstudium Digital Business Communications besonders empfehlen?
Ich würde das Studium vor allem Menschen empfehlen, die sich für Kapitalmärkte und Finanzen interessieren und Freude daran haben, die Geschichten hinter den Zahlen zu verstehen. Gleichzeitig sollte man gerne gemeinsam mit anderen an Problemstellungen arbeiten und neben analytischem Denken auch kommunikative Stärke mitbringen, da viele Inhalte im Studium weniger über klassische Prüfungen, sondern vor allem durch Projekte und Präsentationen vermittelt werden.
Hast du persönliche Strategien oder Tipps, um in stressigen Phasen gesund und ausgeglichen zu bleiben?
Mir helfen vor allem Sport und Zeit mit Menschen, die mir nahestehen, dabei, auch in stressigen Phasen ausgeglichen zu bleiben. Nach einem anstrengenden Lauf oder einer guten Trainingseinheit im Fitnessstudio fühle ich mich meistens direkt entspannter. Außerdem finde ich es hilfreich, von Zeit zu Zeit bewusst Pausen von Social Media einzulegen. So prasseln nicht ständig neue Eindrücke und Inspirationen auf einen ein und man kann sich wieder stärker auf das konzentrieren, was gerade wirklich wichtig ist.
Welche Ziele oder Pläne verfolgst du nach dem Studium?
Nach dem Studium möchte ich gerne an der Schnittstelle von Kapitalmarkt, Kommunikation und Unternehmenssteuerung arbeiten, idealerweise im Bereich Investor Relations. Besonders spannend finde ich dabei Branchen, die sich stark im Wandel befinden, etwa den Energie- oder Finanzsektor. Langfristig möchte ich meine Stärke, andere Menschen zu begeistern, auch in einer Führungsposition einsetzen.
Interesse am Master-Studiengang Digital Business Communications?
Informiere dich online beim info.termin am 15. Dezember 2026