JOY

#Medientechnik (BA) #Studierenden-Projekt

Joy - Ein Monster, das Stand-Up Comedian werden möchte, macht sich auf die Reise, seinen Traum zu verwirklichen.

JOY ist eine humorvolle und zugleich gesellschaftskritische Pilotfolge im Stil einer Fake-Dokumentation. Im Zentrum steht ein künstlich erschaffenes Monster, das sich nicht mit der Rolle des Erschreckers in einer Geisterbahn zufriedengibt. Stattdessen träumt es davon, als Stand-up-Comedian auf der Bühne zu stehen. Aus dieser ungewöhnlichen Prämisse entwickelt das Projekt eine reflektierte Auseinandersetzung mit Themen wie Identität, Anerkennung und dem Scheitern im Medienbetrieb.

Die Episode wurde von einem achtköpfigen Kernteam entwickelt und in Zusammenarbeit mit zahlreichen Mitwirkenden aus Cast und Maske umgesetzt. Gedreht wurde über mehrere Tage hinweg an realen Schauplätzen im Raum Wien und St. Pölten – unter anderem im Wiener Prater, was den dokumentarischen Charakter wesentlich unterstützt.

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Visuell orientiert sich JOY an raw-realistischen Formaten, geprägt durch Handkamera-Aufnahmen, natürliche Lichtstimmungen und bewusst eingesetzte „Unschärfen“ oder Fokusfehler. Diese ästhetischen Entscheidungen verstärken den authentischen, beobachtenden Stil der Fake-Dokumentation. JOY überzeugt durch sein originelles Setting, die satirische Zuspitzung und eine starke Bildsprache. Erste Reaktionen aus Testscreenings heben sowohl den absurden Humor als auch die emotionale Tiefe der Geschichte hervor. Team-Statements unterstreichen den inklusiven, kreativen Produktionsprozess und die hohe Eigenleistung trotz begrenzter Ressourcen.

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Der Erfolg kann sich sehen lassen: Nicht nur wurde das Projekt bereits im Sommersemester 2025 bei der Projektevernissage an der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten ausgezeichnet, auch einem Kinopublikum wurde der Film schon zugänglich gemacht. Im Rahmen der Cinema Next Tour'25 lief JOY im Cinema Paradiso in St. Pölten, begeisterte das Publikum außerdem beim NextFilm Festival in Graz und wurde zudem beim Willlachen Comedy & Satire Filmprize im Livestream gezeigt.

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"Ein paar Festivals stehen aber noch aus", meint Markus Wiesinger, Regisseur von JOY. Also heißt es weiter: Daumen drücken.