Kaya

#Medientechnik (BA) #/Medien & Digitale Technologien #Studierenden-Projekt

Im Rahmen des Projekts wurde mit ''Kaya'' ein storybasiertes Action-Adventure-Spiel entwickelt. Im Zentrum stehen narrative Entscheidungen sowie die Auseinandersetzung mit moralischen Fragestellungen.

''Kaya'' ist ein storybasiertes Action-Adventure-Spiel, das moralische Entscheidungen in den Mittelpunkt stellt. In einer gestalteten Spielwelt bewegen sich die Spielenden durch erste Levelabschnitte, treffen auf unterschiedliche Figuren und beeinflussen den Verlauf der Geschichte. Der entwickelte Prototyp bildet die Basis für eine mögliche Weiterführung des Spiels.

Zielsetzung

Ziel von ''Kaya'' ist es, moralische Entscheidungsprozesse in ein interaktives Spielerlebnis zu überführen. Das Spiel untersucht, wie Werte wie Nächstenliebe und Eigennutz innerhalb eines narrativen Systems erfahrbar gemacht werden können.

Durch die Verknüpfung von Handlung und Gameplay sollen Entscheidungen nicht nur erzählt, sondern aktiv durch die Spielenden getroffen werden. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Konsequenzen individuelles Handeln innerhalb einer Spielwelt haben kann.

Gleichzeitig verfolgt das Projekt das Ziel, eine konsistente Spielwelt zu entwickeln, in der narrative Elemente, Leveldesign und Spielmechanik ineinandergreifen. Der Fokus liegt auf der Ausarbeitung eines spielbaren Abschnitts, der sowohl technisch stabil als auch erzählerisch anschlussfähig für eine mögliche Weiterentwicklung ist.

Projektschritte

Die Entwicklung begann mit der Konzeption der Spielwelt sowie der zentralen Figuren und Konflikte. Dabei wurden sowohl narrative Grundlagen als auch erste Gameplay-Mechaniken definiert.

Aufbauend darauf folgte die detaillierte Planung der Levelstruktur und Aufgabenverteilung innerhalb des Teams. Die Umsetzung erfolgte in der Game Engine Unity, während die Programmierung in C# mit Visual Studio realisiert wurde.

Zur Organisation des Entwicklungsprozesses wurde die SCRUM-Methode eingesetzt und durch die Projektmanagementsoftware Jira unterstützt. Dadurch konnten Arbeitsprozesse strukturiert und Fortschritte regelmäßig überprüft werden.

Im Verlauf der Produktion wurden einzelne Spielabschnitte iterativ entwickelt, getestet und überarbeitet. In der abschließenden Phase lag der Fokus auf Fehlerbehebung, Optimierung der Steuerung sowie der Anpassung von Dialogen und Spielabläufen.

Als Ergebnis entstand ein spielbarer Prototyp, der zentrale Elemente des geplanten Spiels abbildet. Der spielbare Abschnitt führt durch eine Wüstenlandschaft und beinhaltet erste Begegnungen mit Figuren sowie narrative Entscheidungssituationen.
Das Spiel endet mit einem Übergangspunkt, der auf weitere Inhalte verweist und die Erweiterung der Spielwelt vorbereitet. Dabei werden sowohl die grundlegende Spielmechanik als auch die narrative Struktur etabliert.

Die technische Umsetzung ermöglicht ein stabiles Spielerlebnis und bildet die Grundlage für eine mögliche Weiterentwicklung des Projekts.