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MARCEAU – Fassade einer Familie
''Marceau – Fassade einer Familie'' ist ein fiktives Historiendrama, das im Rahmen des Bachelorstudiums Medientechnik realisiert wurde. Der Film thematisiert den inneren Konflikt eines jungen Adeligen zwischen familiärer Verpflichtung und persönlicher Freiheit.
''Marceau – Fassade einer Familie'' ist ein historisches Drama über einen jungen Adeligen im Spannungsfeld zwischen Pflicht und Selbstbestimmung. Der im Rahmen eines Bachelorprojekts realisierte Film verbindet narrative Figurenführung mit aufwendig gestalteten Schauplätzen und wurde an historischen Drehorten umgesetzt. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit familiären Strukturen und individuellen Entscheidungen.
Zielsetzung
Ziel von ''Marceau – Fassade einer Familie'' ist es, den inneren Konflikt zwischen familiärer Verpflichtung und persönlicher Selbstbestimmung filmisch zu untersuchen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie stark soziale Strukturen und familiäre Erwartungen individuelle Entscheidungen prägen und begrenzen.
Der Film nutzt ein historisches Setting, um diese Thematik in einen klar definierten Rahmen zu setzen und zugleich eine übertragbare Perspektive auf gegenwärtige Konflikte zu eröffnen. Durch die Konzentration auf eine zentrale Figur soll nachvollziehbar gemacht werden, wie sich innere Entscheidungsprozesse unter äußerem Druck entwickeln.
Gleichzeitig verfolgt das Projekt das Ziel, narrative Dramaturgie und visuelle Gestaltung eng miteinander zu verknüpfen. Die Inszenierung von Raum, Kostüm und Bildkomposition dient dabei nicht nur der historischen Verortung, sondern unterstützt die Darstellung von Machtverhältnissen und emotionaler Distanz innerhalb der Familie.
Am Set | Copyright: David Schneider
Projektschritte
Die Umsetzung des Projekts umfasste mehrere Produktionsphasen. Von der Stoffentwicklung über die Planung bis hin zu Dreh und Postproduktion.
Für die Dreharbeiten wurden historische Schauplätze ausgewählt, darunter Schloss Eckartsau, Stift Göttweig, der Lunzer See sowie Weingärten in der Region Krems. Diese Orte dienten nicht nur als Kulisse, sondern wurden gezielt in die Bildgestaltung eingebunden.
Die Produktion wurde durch verschiedene Institutionen unterstützt, darunter die Stadt Wien Kultur, die USTP – University of Applied Sciences St. Pölten, die Österreichische Hochschüler*innenschaft sowie die Waldviertler Sparkasse. Zusätzlich wurde die Filmmusik im Rahmen eines Kompositionsauftrags des Landes Niederösterreich eigens für das Projekt entwickelt.
Parallel zur visuellen Umsetzung wurde besonderer Wert auf Ausstattung, Kostüm und Musik gelegt, um das historische Setting konsistent umzusetzen.
Das Team | Copyright: Philipp Lechthaler
Ergebnisse
Mit ''Marceau – Fassade einer Familie'' entstand ein abgeschlossener Kurzfilm, der für die Auswertung auf nationalen und internationalen Filmfestivals vorgesehen ist.
Der Film verbindet ein historisches Szenario mit einer zentralen Konfliktstruktur, die auf individuelle Entscheidungsprozesse fokussiert. Im Mittelpunkt steht der Gegensatz zwischen gesellschaftlicher Erwartung und persönlichem Handlungsspielraum.
Thematisch behandelt der Film familiäre Abhängigkeiten, emotionale Bindungen und den Versuch der Abgrenzung. Diese Aspekte werden über die Figurenentwicklung sowie über die Inszenierung des räumlichen Umfelds vermittelt.
Ziel der weiteren Verwertung ist es, den Film im Rahmen von Festivals einem Publikum zugänglich zu machen und ihn in einen größeren filmischen Kontext einzuordnen.