[SCRAPS] - A Horror Short

#Medientechnik (BA) #Studierenden-Projekt

''SCRAPS'' ist ein experimenteller Horror-Kurzfilm, der im Rahmen eines Studierendenprojekts realisiert wurde. Der Film verbindet Elemente des Found-Footage-Genres mit dokumentarischen und improvisierten Erzählformen.

''SCRAPS'' ist ein experimenteller Horror-Kurzfilm, der seine Handlung über inszenierte Outtakes erzählt. Durch die Verbindung von improvisierten Szenen, dokumentarischer Bildsprache und Genre-Elementen entsteht eine alternative Form der Horrorerzählung, die mit Erwartungen an Authentizität und Inszenierung arbeitet.

Zielsetzung

Ziel von ''SCRAPS'' ist es, klassische Erzählmuster des Horrorfilms zu hinterfragen und durch eine alternative narrative Struktur zu erweitern. Im Mittelpunkt steht die Idee, eine Geschichte nicht über konventionelle Szenen, sondern über vermeintliche Outtakes und Zwischenmomente zu erzählen.

Der Film untersucht, wie Authentizität und Inszenierung im Found-Footage-Format ineinandergreifen. Dabei soll sichtbar werden, wie sich Figuren über ungeplante Situationen, Fehler und Interaktionen entwickeln und wie daraus Spannung entsteht.

Gleichzeitig verfolgt das Projekt das Ziel, improvisatorische Arbeitsweisen in den Produktionsprozess zu integrieren. Durch offene Szenenstrukturen und flexible Dialogführung wird Raum geschaffen, in dem sich narrative Elemente während der Dreharbeiten entwickeln können.

Projektschritte

Das Projekt wurde in enger Abstimmung mit den betreuenden Lehrenden entwickelt und durchlief die klassischen Produktionsphasen von Konzeptentwicklung über Drehbuch und Storyboarding bis hin zu Produktion und Postproduktion.

Ziel war es, eine dokumentarisch wirkende Bildsprache zu erzeugen, die sich aus spontanen Momenten und Interaktionen speist. Entsprechend wurde bei der Besetzung auf Darsteller*innen gesetzt, die aktiv zur Szenengestaltung beitragen konnten.

Die Dreharbeiten fanden an realen Locations statt und wurden mit reduziertem technischen Aufwand umgesetzt, um eine unmittelbare und uninszenierte Wirkung zu unterstützen.

In der Postproduktion wurde das Material gesichtet und so montiert, dass sich aus fragmentarischen Aufnahmen eine kohärente Erzählstruktur ergibt.

Ergebnisse

Als Ergebnis entstand ein Horror-Kurzfilm, der bewusst mit Genreerwartungen bricht. Die Geschichte entfaltet sich über eine Montage von Outtakes und Zwischenmomenten, die ursprünglich nicht als zentrale Szenen gedacht sind.

Der Film kombiniert Elemente aus Found Footage, Mockumentary und klassischen Horrormotiven. Dabei entsteht ein Spannungsfeld zwischen inszenierten und scheinbar ungeplanten Situationen.

Die erste Präsentation erfolgte im Rahmen der Projektvernissage des Wintersemesters 2024 an der University of Applied Sciences St. Pölten. Dort wurde der Film erstmals öffentlich gezeigt und diskutiert.

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FH-Prof. Mag. Dr. von Suess Rosa

FH-Prof. Mag. Dr. Rosa von Suess

Studiengangsleiterin Medientechnik (BA) Hochschul-Dozentin Lehrgangsleiterin Film, TV und Media - Creation and Distribution (MA) Department Medien und Digitale Technologien Leiterin Ausbildungsfernsehen c-tv