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Regionen als Motoren der Kreislaufwirtschaft

Digital Management & Sustainability-Studentin besuchte den Circular Economy Summit Austria

Erfahrungsbericht von Leonie Jungwirth

Im Rahmen des Window of Opportunity im Master-Studiengang Digital Management & Sustainability hatte ich die Möglichkeit am 7. Mai 2026 den Circular Economy Summit Austria in Graz zu besuchen.

Der Tag stand unter dem Motto “ Rethinking Regions – Regionen als Motoren der Kreislaufwirtschaft” und stellte die Themen „Regionale Initiativen“ und „Tourismus und Unternehmen“ in den Fokus.

Was lehrt uns der Weltraum über Kreislaufwirtschaft?

Das Programm startete mit der spannenden Keynote „Abenteuer Wandel - und was uns der Weltraum über Kreislaufwirtschaft lehrt“ von Carmen Possnig. Sie ist Astronautin, Medizinerin und Teil der ESA. Besonders beeindruckend war für mich, gleich zu Beginn, der Einstieg über den Weltraum – ein Aspekt, den ich bis dahin überhaupt nicht mit dem Thema Kreislaufwirtschaft in Verbindung gebracht hatte.

Im Anschluss ging es weiter mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Regionen als Motor für Kreislaufwirtschaft“. Es wurden Einblicke in regionale Initiativen gegeben und aufgezeigt, welche Themen für Regionen aktuell besonders relevant sind.

Zirkularität in der Baubranche, im Tourismus und in Österreich 

Der 2. Programmblock beschäftigte sich unter anderem mit der Baubranche und der Vorstellung des Projekts „KRAISBAU“. In diesem geht es darum, 100% Zirkularität in der Baubranche zu erreichen.

Die anschließende Podiumsdiskussion „Rethinking Tourism – Chancen und Strategien“ beleuchtete das Thema Kreislaufwirtschaft im Tourismus aus unterschiedlichsten Perspektiven.

Im Anschluss gab es ein Statement von Bundesminister Norbert Totschnig zum Thema Kreislaufwirtschaft in Österreich.

Impulse aus der Praxis

Danach folgten Impulse von bekannten österreichischer Industrieunternehmen wie Andritz, Infineon, Voestalpine HPM und Wienerberger, die einen spannenden Einblick in ihre Tätigkeiten im Bereich der Kreislaufwirtschaft gaben.

Den Abschluss bildete die Keynote zum Thema „Mindset, Leadership und regionale Netzwerke – vom Denken zum Handeln“ von René Schmidpeter – eine Reflexion sowie ein Ausblick.

Meine Take-aways:

  • Neue Aspekte der Kreislaufwirtschaft

Durch die Teilnahme am Circular Economy Summit habe ich neue Aspekte der Kreislaufwirtschaft kennengelernt und spannende Einblicke erhalten, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis – sowohl in Unternehmen als auch in kleineren Regionen – umgesetzt werden kann.

Sehr hilfreich war für mich, dass wir bereits im ersten Semester des Masterstudiums Digital Management & Sustainability einen umfassenden Überblick über Kreislaufwirtschaft und den gesamten Nachhaltigkeitskontext erhalten haben. Dadurch war ich in der Lage, den Fachgesprächen gut zu folgen.

Im Laufe des Tages wurden außerdem immer wieder Themen aufgegriffen, die wir bereits in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen behandelt oder zumindest angeschnitten haben, wie z. B. Bauwesen (Lehrveranstaltung „Innovationsmanagement“ und „Strategie & Organisation“) oder Finanzflüsse (Lehrveranstaltung „Communication & Corporate Reporting“).

  • Ein zweiter Blick lohnt sich immer

Für meinen beruflichen Alltag nehme ich vor allem mit, dass sich ein zweiter Blick immer lohnt– auch dann, wenn die eigene Tätigkeit auf den ersten Blick vielleicht nichts mit Kreislaufwirtschaft zu tun hat. Denn Kreislaufwirtschaft kann eigentlich in nahezu jedem Bereich ihren Platz finden.

Text von: Leonie Jungwirth

Window of Opportunity - Individuelle Lernwege im Curriculum 

Mit dem Window of Opportunity können Studierende ihr Studium aktiv gestalten und ihr persönliches Profil stärken. Dafür wählen sie individuell aus verschiedenen akademischen Angeboten aus – von kompakten Formaten bis hin zu größeren Programmen.

Weitere Informationen und Einblicke in die bisherigen Projekte und Erfahrungen der Studierenden aus dem Master Digital Management & Sustainability findest du unter den Studieninhalten.

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