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Zwischen Campus & Karriere

Martin Teufl gibt Einblicke in seinen Studienalltag im berufsbegleitenden Master Digital Management & Sustainability

Martin Teufl ist derzeit Student im 3. Semester des berufsbegleitenden Master-Studiengangs Digital Management & Sustainability. Er ist als Kaufmännischer Mitarbeiter im Personalmanagement bei der Landesgesundheitsagentur in St. Pölten tätig.

Interview mit Martin Teufl

Was hast du vor dem Master gemacht – und warum hast du dich entschieden, einen berufsbegleitenden Master zu beginnen?

Vor meinem Masterstudium an der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten habe ich meinen Bachelor an der Wirtschaftsuniversität Wien absolviert, mit Spezialisierungen in Transportwirtschaft und Logistik sowie Personalmanagement. Bereits während meines Bachelorstudiums war für mich klar, dass ich mein Wissen anschließend noch weiter vertiefen und direkt ein Masterstudium anschließen möchte. Ich bin grundsätzlich sehr lernfreudig und sehe Weiterbildung als eine gute Möglichkeit, mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln.

Dass es ein berufsbegleitendes Studium sein sollte, war mir dabei besonders wichtig. Ich hatte bereits während des Bachelors zu arbeiten begonnen und wollte auch im Master weiterhin berufstätig sein, um parallel praktische Erfahrung zu sammeln.

Was hat dich überzeugt, dich ausgerechnet für den Master Digital Management & Sustainability zu bewerben?

Bereits während meines Bachelorstudiums habe ich mich in mehreren Lehrveranstaltungen mit den Themen Nachhaltigkeit und zukunftsfähigen Lösungsansätzen für unterschiedliche Herausforderungen beschäftigt. Dabei wurde mir schnell klar, dass ich auch im Master einen Schwerpunkt wählen möchte, der langfristig relevant ist und aktuelle Entwicklungen aufgreift.

Besonders die Digitalisierung und die Möglichkeiten, Künstliche Intelligenz in Unternehmen einzusetzen, um Prozesse nachhaltiger und effizienter zu gestalten, haben mein Interesse geweckt. Daher habe ich mich für diesen Master entschieden. Neben den inhaltlichen Schwerpunkten hat mich auch das Curriculum überzeugt, da es für mich eine sehr gute Kombination aus Zukunftsthemen und praxisrelevanten Inhalten bietet.

Gab es bisher besondere Momente, Lehrveranstaltungen oder Projekte, die dich begeistert oder überrascht haben?

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir aus dem ersten Studienjahr die Reise nach Ljubljana, bei dem meine Studienkolleg*innen und ich gemeinsam einen Teil unseres Window of Opportunity absolviert haben. Dort hatten wir die Möglichkeit, die Urban Future zu besuchen, eine der größten europäischen Konferenzen zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung, bei der sich jährlich tausende Stadtplaner*innen und Innovator*innen austauschen.

Das Studium ist berufsbegleitend. Das erfordert viel Organisation. Wie gelingt es dir, Arbeit, Studium und Privatleben unter einen Hut zu bringen?

Die Vereinbarkeit von Arbeit, Studium und Privatleben gelingt mir vor allem durch eine gute Struktur und Organisation. Ich plane meine Woche in der Regel im Voraus und blocke mir fixe Zeiten für das Lernen und die Bearbeitung von Studieninhalten. Gleichzeitig ist es mir wichtig, bewusst Zeit für Erholung und mein Privatleben einzuplanen.

Ein wichtiger Ausgleich ist für mich dabei der Sport. Ich gehe regelmäßig zum Fußballtraining bzw. mache Sport und kann dadurch nicht nur Zeit mit meinen Freunden verbringen, sondern auch einen guten körperlichen Ausgleich zum Arbeits- und Studienalltag schaffen. Natürlich gibt es auch stressigere Phasen, beispielsweise rund um Abgabetermine oder Präsentationen. In solchen Situationen muss ich meine Prioritäten entsprechend anpassen und manchmal auch kurzfristig Kompromisse eingehen. 

Welche Rolle spielen deine Mitstudierenden und Lehrenden für dich? Was bedeutet das Netzwerk für deinen Studienalltag?

Bezüglich meiner Mitstudierenden kann ich mich glücklich schätzen. Da wir im Studium viele Präsentationen und Projekte, aber vergleichsweise wenige Prüfungen haben, arbeiten wir sehr viel in Gruppen und sind dadurch auch auf zahlreiche Online-Meetings angewiesen. Dabei versuchen wir immer, trotz Arbeitsalltag und privaten Verpflichtungen gemeinsame Termine zu finden, was natürlich nicht immer einfach ist.

Trotzdem funktioniert die Zusammenarbeit und die Aufteilung der Aufgaben in der Gruppe sehr gut. Auch wenn einmal nicht alle Mitglieder an einem Meeting teilnehmen können, finden wir meistens eine gute Lösung und halten uns gegenseitig auf dem Laufenden.

Auch abseits des Studiums verbringen wir Zeit miteinander, wenn es die Zeit erlaubt, sei es bei einem gemeinsamen Essen nach einer Lehrveranstaltung oder sogar beim Weinwandern. 

Hast du persönliche Strategien oder Tipps, um in stressigen Phasen gesund und ausgeglichen zu bleiben?

In einem Satz gesagt: Meine wichtigste Strategie ist es, mir jeden Tag,  auch wenn Arbeit oder Studium besonders stressig sind, bewusst zwei Stunden Zeit für gesundes Essen, Sport oder Treffen mit Freunden zu nehmen.

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